Prochaines échéances en vue du programme IPI
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Intensive Frühintervention (IFI) für Vorschulkinder mit ASS
Die intensive Frühintervention (IFI) ist eine ganzheitliche, autismusspezifische Intervention für Kinder ab zwei Jahren mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Sie umfasst während der zwei Jahre vor Schuleintritt wöchentlich 15 Stunden gezielte Förderung. Die Eltern verpflichten sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv an der Intervention mitzuwirken.
Die IFI wird von einem interdisziplinären Team durchgeführt, das Fachpersonen aus den Bereichen heilpädagogische Früherziehung, Logopädie, Psychomotorik, Psychologie, Psychotherapie, Ergotherapie sowie Pflege umfasst. Die medizinische Supervision wird durch einen Kinderpsychiater sichergestellt.
Die Intervention findet in der Regel im Lebensumfeld des Kindes statt, überwiegend Zuhause, teilweise aber auch in weiteren Lebensbereichen wie in der Kindertagesstätte oder in externen Räumlichkeiten.
Ziel der IFI ist es, die Entwicklung von Kindern mit ASS gezielt zu fördern, ihre Selbstständigkeit zu stärken und die Lebensqualität der Kinder sowie ihrer Familien nachhaltig zu verbessern. Als zentrales Interventionskonzept wird das wissenschaftlich fundierte Early Start Denver Model (ESDM) eingesetzt, ergänzt durch weitere evidenzbasierte, autismusspezifische Methoden.
Das kantonale IFI-Zentrum ist dem Amt für heilpädagogische Frühberatung (AHF) der kantonalen Dienststelle für die Jugend angegliedert. Die Finanzierung der Intervention erfolgt durch die kantonale Dienststelle für die Jugend sowie durch das Bundesamt für Sozialversicherungen und die Invalidenversicherung. Derzeit stehen im IFI-Zentrum 12 Plätze zur Verfügung.
KONTAKT
Clavien-Jordan Fabienne
1950 Sion
