Noémie Schmidt (geb. 1990)
Citation
So richtig gut fühle ich mich, wenn ich an das kleine Mädchen denke, das ich war – und dass es stolz auf mich wäre. Das, ja das ist Glück.

Illustration : Soraya Poulin / Lesung: Noémie Schmidt
Portrait
Meine Liebesgeschichte mit dem Theater beginnt mit der Guilde Théâtrale des Teatro Comico von Sitten. 2012, nach zwei Studienjahren in Brüssel, mache ich in «Coda», einem Film von Ewa Brykalska, erste Erfahrungen mit der Grossleinwand. Das weckt meine Leidenschaft für den Film und die Teamarbeit. Danach führt eines zum anderen, mit Serien und Spielfilmen für das Kino, das Fernsehen oder Netflix. ...berauschende, manchmal aber auch beschwerliche, belastende Drehs – vor allem für eine Frau. Ich beginne also, an meiner Emanzipation zu arbeiten, eine Entwicklung, die – so denke ich – wohl jede Frau durchmachen muss. Ab 2020 drehe ich weiterhin, aber ich schreibe auch Kolumnen für den Nouvelliste. Ich produziere Filme (namentlich dank dem Walliser Kulturförderpreis) und bin Co-Drehbuchautorin und Darstellerin in «Années 20» («Roaring 20's»), ein in Plansequenz gedrehter Film von Elisabeth Vogler, dessen Premiere in New York gezeigt wird. 2024 führe ich zusammen mit meinem «Dauerkomplizen» Joris Avodo zum ersten Mal Regie: «La nuit n’en finira donc pas..?» ist ein musikalisches, interdisziplinäres und feministisches Projekt in Form einer Liebeserklärung an das Wallis, das so tief in mein Herz gemeisselt ist.
Projektauswahl
Theater
2024: La Nuit n’en finira donc pas..?, als Co-Regisseurin mit Joris Avodo
2021: Antigone (von Lorenzo Malaguerra), als Antigone
Kino
2025: La bataille de Gaulle (von Antonin Baudry), als Susan Travers
2022: Années 20 (von Elisabeth Vogler), als Co-Drehbuchautorin und Darstellerin
2019: Unser Paris (von Elisabeth Vogler), als Produzentin und Hauptdarstellerin
2018: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (von Michael Steiner), als Laura, die Schickse
2017: Béton Squelettique (von Ewa Brykalska): als Darstellerin und Produzentin
2016: Radin! (von Fred Cavayé), als Laura
2015: Frühstück bei Monsieur Henri (von Ivan Calbérac), als Constance Piponnier
2012: Coda (von Ewa Brykalska), als Perle
Fernsehen
2024: Anthracite, als Ida Heilman
2022: Hartes Pflaster, für RTS, als Anaïs
2015-2017: Versailles, als Henrietta von England
Weiterführende Informationen
BARBEZAT Alessia, «Noémie Schmidt: ‚La petite fille que j’étais serait fière de moi. C'est ça, le bonheur’», Blick, 09.08.2025, <https://www.blick.ch/fr/suisse/en-quete-du-bonheur-comment-noemie-schmidt-profite-de-la-vie-id21099793.html>, Stand: 29.11.2025.
DIDIER Dana, «Noémie Schmidt, la Valaisanne à qui tout réussit», L’Illustré, 24.02.2019, <https://www.illustre.ch/magazine/noemie-schmidt-valaisanne-reussit>, Stand: 07.11.2025.
IMSENG Sonia, «Noémie Schmidt, artiste combative et joyeuse», 24 Heures, 07.01.2025, <https://www.24heures.ch/noemie-schmidt-artiste-combative-et-joyeuse-160321973142>, Stand: 07.11.2025.
Fachgebiet Kultur
Période : 21. Jahrhundert
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