Nachfolgend finden Sie die Veröffentlichungen der Dienststelle für Immobilien und Bauliches Erbe.
GSK: Die Walliser Orgeln: Streifzug durch ein lebendiges Kulturerbe
Die Orgeln des Wallis, ein lebendiges Kulturerbe von unschätzbarem Wert ...
Nach einer historischen Einführung laden die Autoren dieses Führers zu einer Entdeckungsreise zu zwanzig Orgeln ein, die repräsentativ für die Vielfalt des Wallis, seiner Epochen, Baustile, Techniken und Klangästhetiken sind. Der reich bebilderte und mit Tonaufnahmen ergänzte multimediale Kunstführer gewährt Ihnen vielfältige Einblicke in die faszinierende Walliser Orgelwelt mit ihrer mehr als 500-jährigen Geschichte.
Erscheinungsdatum:
Edmond Voeffray, Cyrille Fauchère
> Die Walliser Orgeln: Streifzug durch ein lebendiges Kulturerbe
GSK: Die Rhonebrücken im Wallis
Die Walliser Rhonebrücken, die an den grossen transalpinen Verkehrswegen liegen, Ortschaften an beiden Ufern verbinden oder Stromkabel tragen, begleiten die Bändigung des Flusses, die Besiedlung des Rhonetals und die Aktivitäten seiner Bewohnerinnen und Bewohner. In dieser von Generation zu Generation umgestalteten Landschaft zeugen die hier vorgestellten Brücken von der Entwicklung der Ingenieurkunst.
Erscheinungsdatum:
Autor: Philippe Mivelaz
Venthône – im Herzen der Edlen Landschaft
Auf Auftrag der Gemeinde Venthône, kurz vor ihrer Fusion mit Miège und Veyras unter dem historisch aufgeladenen Namen „Noble-Contrée“, bietet dieses Buch einen tiefen Einblick in ihre alte und jüngere Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven.
Das Porträt dieser Gemeinschaft beginnt mit einer Skizze ihrer institutionellen und politischen Geschichte. Das Gebiet, später das Dorf, seine Quartiere, die Einwohner und besonders die Gemeindebürger, die künftigen Bürgerlichen, werden ausführlich dokumentiert und reich illustriert vorgestellt.
Den Behörden folgen die genealogischen Darstellungen der alten großen Familien. Die Familien Venthône, Anchettes sowie später Platea oder Am Hengart hinterließen Türme und ein Schloss, die noch heute von ihrer Bedeutung zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert zeugen.
Das religiöse Erbe mit der Pfarrkirche des 17. Jahrhunderts und ihrem reichhaltigen barocken Mobiliar sowie die wenige Zeit zuvor von den Preux, den Nachfolgern der Platea, gegründete und ausgestattete Kapelle der Anchettes vervollständigen das Bild von Venthône.
Erscheinungsdatum: 07.09.2023
Autoren: Gaëtan Cassina, Bernard de Preux
GSK: Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kantons Wallis VIII. Der Kapitelsbezirk und die Kirche von Valère in Sitten
Die Stadt Sitten wird von zwei Hügeln beherrscht, die mit ihren majestätischen Silhouetten die Landschaft prägen. Auf dem einen erhebt sich das Schloss Tourbillon, auf dem anderen die befestigte Anlage von Valère – ein Kapitelsbezirk mit seinen Chorherrenhäusern, gekrönt von der bereits im 12. Jahrhundert erbauten Kirche. Während die meisten Gebäude ab dem 18. Jahrhundert kaum mehr instand gesetzt wurden, wird die Kirche als bedeutender Wallfahrtsort weiterhin gepflegt. Ende des 19. Jahrhunderts löste die Anlage eine umfassende Restaurierungskampagne aus, und 1883 wurde ein archäologisches Museum gegründet.
Die langjährige Restaurierung, die 2022 abgeschlossen wurde, stellt einen wichtigen Schritt für die historische, archäologische und kunsthistorische Erforschung von Valère dar, die dieses Buch umfassend dokumentiert. Die Veröffentlichung rückt unzählige emblematische Schätze ins Licht, wie etwa romanische Skulpturen, mittelalterliche Malereien, barocke Altäre oder die berühmte Orgel.
Erscheinungsdatum: 2022
Autoren: Chantal Ammann-Doubliez, Ludovic Bender, Karina Queijo, Romaine Syburra
GSK: Die Burgkirche von Raron
Die Burgkirche St. Roman liegt malerisch auf einem Hügel über dem Rhonetal. Sie wurde 1512–1518 von Ulrich Ruffiner errichtet, einem Baumeister aus dem Valsesia (Piemont), der damals im Wallis grösste Anerkennung genoss. Ruffiner schuf eine der eindrücklichsten spätgotischen Kirchenbauten der Schweiz, indem er einen alten befestigten Wohnbau aus dem 14. Jh. in ein Kirchenschiff umwandelte. Das Innere mit eleganten Netz- und Sterngewölben zeigt an der nördlichen Schiffswand zwei hervorragende Darstellungen des Jüngsten Gerichts. Eine davon kann dem im Wallis sehr aktiven Maler Hans Rinischer zugeschrieben werden, der auch für die ausgezeichneten Gewölbemalereien und weitere Dekore verantwortlich ist. Der berühmte Dichter Rainer Maria Rilke wählte den Friedhof der Burgkirche für seine Grabstätte, die auch heute noch viele Besuchende anzieht.
Erscheinungsdatum: 28.11.2022
Autoren: Brigitte Duvillard, Maria Portmann, Marie-Claude Schöpfer, Sophie Providoli, Carmela Kuonen Ackermann, Matthias Walter, Walter Ruppen
GSK: Die Einsiedelei Longeborgne
Versteckt am Fuße der schwindelerregenden Klippen, die der Fluss Borgne geformt hat, liegt die Einsiedelein von Longeborgne. Ein spektakulärer und malerischer Ort, der von einer lebendigen Spiritualität geprägt ist. Die Anfänge der Einsiedelei sind nicht mehr nachvollziehbar, doch ein Dokument aus dem Jahr 1522 belegt die Anwesenheit einer kleinen Franziskanergemeinschaft, die hier über die Jahrhunderte zwei Oratorien und einfache Behausungen errichtete. Die in den Fels gehauenen Doppelkapellen beherbergen eine bedeutende Sammlung von Votivbildern, die von der Verbundenheit der Gläubigen mit der Jungfrau des Mitgefühls und dem Heiligen Antonius zeugen. Die Einsiedelei von Longeborgne ist gleichzeitig ein außergewöhnlicher Ort inmitten der Natur, ein Pilgerziel und eine Oase des Friedens, deren lange Vergangenheit uns dazu veranlassen soll Zukunft mit Glauben und Vertrauen zu sehen.
Erscheinungsdatum: 15.06.2022
Autoren: Cyrille Fauchère, Jean-Claude Balet, Romaine Syburra
GSK: Die Kirche Saint-Nicolas in Hérémence
In Hérémence erhebt sich ein bedeutendes Zeugnis der Schweizer Architektur des 20. Jahrhunderts. Das weitab städtischer Zentren gelegene Dorf, das von Land- und Viehwirtschaft lebte, avancierte durch den Bau der Grande-Dixence zu einem Vorreiter der Moderne. Die Verwendung von Beton im Kunstwerk eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten zu den skulpturalen Volumen der Kirche Saint-Nicolas. Errichtet 1967–1971 nach Plänen von Walter Maria Förderer, zeichnet sich Ihre kühne Architektur aus durch die Abfolge der voluminösen Baukörper, als auch der Sorgfalt, mit der jedes Detail ausgeführt wurde. Diese bahnbrechenden Qualitäten machen sie zu einem einzigartigen Bauwerk.
Erscheinungsdatum: 30.10.2021
Autoren: Anne-Fanny Cotting, Carole Schaub
GSK: Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kantons Wallis V. Der Bezirk Siders I. Die Stadt Siders und Chippis
Mit seinen Hügeln und seinem Hang genießt Siders eine Lage und klimatische Bedingungen, die bereits seit der Urgeschichte eine menschliche Besiedlung begünstigen. Das architektonische Erbe der heutigen Stadt umfasst eine Reihe religiöser Bauwerke, die über mehrere Standorte verteilt sind und deren Geschichte sich von der Spätantike bis in die Gegenwart erstreckt. Die unter dem Ancien Régime errichteten Herrenhäuser und anderen Wohnbauten zeugen vom sozialen Status und den Mitteln der bedeutendsten Familien von Siders.
Die frühere Siedlung war entlang der Verkehrsachse des Wallis, der Königsstraße, ausgerichtet und im Norden von überwiegend ländlich geprägten Quartieren flankiert. Die moderne Stadtplanung von Siders ist eine Folge des wirtschaftlichen und demografischen Aufschwungs, der durch die Aluminiumindustrie ausgelöst wurde, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Nachbargemeinde Chippis angesiedelt wurde. Letztere, die ebenfalls in den vorliegenden Band aufgenommen ist, wurde zeitgleich mit Siders urbanisiert und beherbergt die kürzlich restaurierte Anlage des Schlosses Beauregard.
Erscheinungsdatum: 07.12.2021
Autor: Gaëtan Cassina
Die Zeitschrift des Schweizer Netzwerks für Historismus
> N° 5 – 2025 Von Datenbanken zu KI: Digitale Herausforderungen und Chancen für historistische Architektur und Interieurs
> N° 4 – 2023 Historistische Architektur und Interieurgestaltung: Materialität und handwerkliches Know-How
> N° 3 – 2022 Technische und typologische Innovationen des Historismus
> N° 2 – 2021 Das globale 19. Jahrhundert: Kunst- und Technologietransfer
> N° 1 – 2020 Historistische Architektur und Ausstattungen erforschen und erhalten: eine Bestandsaufnahme
Jean Suter – Ein Pionier der modernen Architektur im Wallis
Eine Veröffentlichung, die Jean Suter, einem bedeutenden Architekten des 20. Jahrhunderts im Wallis, gewidmet ist, ist gerade erschienen. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Wallis und der Gesellschaft der Ingenieure und Architekten, Sektion Wallis (SIA). Reich illustriert, listet sie die zwischen 1934 und 1989 realisierten Gebäude von Saint-Gingolph bis zum Bois de Finges auf. Die Buchvernissage, die der Öffentlichkeit offenstand, fand am 22. September in der Aula des Kollegiums La Planta in Sitten statt.
Erscheinungsdatum: 2018
GSK: Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis, Band IV. Der Bezirk Brig
Der Band widmet sich einer landschaftlich faszinierenden und bauhistorisch vielfältigen Oberwalliser Region, die mit Naters, Glis, Gamsen, Brigerbad und Brig einen Abschnitt des Rhonetals, mit Simplon Dorf und Gondo aber auch Dauersiedlungen in hochalpiner Zone umfasst. Entscheidende Entwicklungsschritte der im Allgemeinen wenig innovativen ländlichen Blockbauarchitektur vollzogen sich im 16. Jh. in den Wohnbauten der Weiler am Südhang des Berner Alpenwalls. Im Saumweg des Mittelalters über den Simplon, in der ersten befahrbaren Passstrasse der Zeit Napoleons und in der modernen Nationalstrasse N9, die in grossen Teilen das Trassee der genialen Kunststrasse respektierte, werden Meilensteine der Alpenüberquerung fassbar. Ein Bogen spannt sich von den ältesten fassbaren, im Dienst dieses Alpentransits stehenden mittelalterlichen Sustbauten zu den Schutzhäusern des 19. Jh. Der Bau des Stockalperschlosses in seiner grossartigen Monumentalität ist ein weit über die Region bekanntes Baudenkmal. Die Herrschaftshäuser des 17. Jh. brachen mit der traditionellen Bauweise, was noch in den historistischen Hotelbauten des frühen 20. Jh. mitschwingen sollte. In die Zeit der katholischen Erneuerung fiel im 17. Jh. der Bau des Jesuitenkollegiums, die Berufung der Ursulinen und der Kapuziner und der Bau zahlreicher Sakralbauten. Nach dem Vorbild der sacri monti sollte die Sebastianskapelle in Brig in einen Kreis von Kapellen eingebunden werden, und als spätes Beispiel war die Kapelle auf dem Burgspitz das Ziel eines mit Wegkapellen bestückten Wegs.
Erscheinungsdatum: 18.12.2015
Autoren: Carmela Kuonen Ackermann
> Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis, Band IV. Der Bezirk Brig
GSK: Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kantons Wallis, Band VII. Der Bezirk Monthey
Am westlichsten Ende des Wallis umfasst der Bezirk Monthey die konzentrierten Siedlungen der Rhonetalebene, vom Genfersee bis zum Hauptort, sowie die verstreuten Wohngebiete im Illiental. Lange Zeit am Rande der großen Verkehrswege und bedeutender historischer Zentren gelegen, hat die Region Monthey erst im 19. Jahrhundert wirklich ihren Aufschwung erlebt. Sie wurde damals zu einem der Motoren der Industrialisierung des Kantons. Das Mittelalter hat kaum prägnante Baudenkmäler hinterlassen.
Unter dem Ancien Régime gewann der lokale Adel an Bedeutung, und einige prächtige Patrizierhäuser zeugen von diesem Erfolg. Bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts führten die Gleichstellung mit dem übrigen Kanton, der soziale Aufstieg zahlreicher Familien und die Industrialisierung zu einem florierenden Aufschwung der Region. Die Stadt Monthey erlebte daraufhin ein starkes Wachstum, das sich in ihrer Architektur widerspiegelt. Neoklassizistische und neugotische Kirchen prägen besonders das Landschaftsbild, und die Kirchenschätze enthalten folgerichtig zahlreiche Stücke aus dieser Zeit.
Obwohl der Bezirk Monthey international nicht so bekannt ist wie das benachbarte Kloster von Saint-Maurice, birgt er dennoch kleine Schätze, die zweifellos einen Platz im regionalen Kulturerbe verdienen.
Erscheinungsdatum: 17.12.2015
Autor : Patrick Elsig
> Les Monuments d’art et d’histoire du canton du Valais, tome VII. Le district de Monthey | GSK shop
Baukultur im Kanton Wallis : Architektur und Ingenieurbauten 1920-1975
Der Kanton Wallis hat sich in einem Zeitraum von kaum einem halben Jahrhundert von einer ländlichen und traditionellen Kultur zur industriellen und touristischen Moderne entwickelt. Die Einführung der modernen Architektur war eines der Ergebnisse – oder Symptome – dieser Metamorphose. Dieses Buch, die erste und einzige Gesamtschau zu diesem Thema, enthält einen thematischen Teil und ein Verzeichnis. Der erste Teil richtet den Fokus auf einige Schlüsselbereiche sowohl der Entwicklung des Kantons als auch der Geschichte seines gebauten Erbes. Der zweite Teil bietet einen Überblick über moderne Bauwerke, unterstützt durch Fotografien und Pläne, in allen Bereichen und Stilen – vorausgesetzt, sie gehören zur Moderne.
Erscheinungsdatum: 2014
Autor: Christophe Valentini
> Baukultur im Kanton Wallis : Architektur und Ingenieurbauten 1920-1975
