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Der Dienst für Gefängnismedizin (SMP), der dem Spital Wallis angegliedert ist, gewährleistet die somatische und psychiatrische medizinische Betreuung der inhaftierten Personen, die Prävention und Behandlung von Krankheiten sowie das Management medizinischer Notfälle innerhalb der Haftanstalten. Es spielt auch eine zentrale Rolle bei der Prävention von übertragbaren Krankheiten, der Behandlung von Suchtkrankheiten und der Betreuung von psychischen Gesundheitsstörungen, die im Strafvollzug besonders häufig vorkommen.
Die medizinisch vom SAPEM unabhängige Gefängnismedizin soll die Achtung der Würde, der Vertraulichkeit und der medizinischen Ethik gewährleisten und gleichzeitig zur öffentlichen Gesundheit und zur Vorbereitung auf die Wiedereingliederung der Inhaftierten beitragen.

Die Stiftung Sucht Wallis ist eine privatrechtliche Stiftung, die vom Walliser Staatsrat beauftragt wurde, die kantonalen Aufgaben im Bereich der Prävention, Behandlung und Risikominderung im Zusammenhang mit Suchtmitteln umzusetzen. Sie interveniert sowohl innerhalb der Strafvollzugsanstalten als auch in der Zivilgesellschaft bei Personen, die der Aufsicht dem ASB unterstellt sind und gegen die eine strafrechtliche Weisung vorliegt, sich einer Betreuung zur Behandlung ihrer Suchtproblematik zu unterziehen. In diesem Rahmen nimmt Sucht Wallis für jede betroffene Person eine Beurteilung der Suchtsituation und des Bedarfs an spezialisierter Betreuung vor.
Caritas Wallis ist ein Anbieter von SAPEM durch zwei Programme: Der Pôle Désistance bietet einen wohlwollenden, nicht wertenden und zukunftsorientierten Raum. Der Schwerpunkt liegt eher auf Ressourcen und Zukunftsperspektiven als auf vergangenen Taten. Die Desistance - also der dauerhafte Ausstieg aus der Kriminalität - zielt darauf ab, Personen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, auf dem Weg zu einer stabilen und konstruktiven Wiedereingliederung zu begleiten. Diese Begleitung beruht ausschliesslich auf Freiwilligkeit. Das Programm Gewaltschutz bietet eine sozialtherapeutische Betreuung für Täter häuslicher Gewalt und deren Familien mit dem Ziel, die Rückfallquote zu senken. Dabei kann es sich um körperliche, verbale, psychologische, wirtschaftliche oder sexuelle Verhaltensweisen handeln.

Die Seelsorger der katholischen und der evangelischen Kirche sind privilegierte Gesprächspartner in den Walliser Strafanstalten. Im Rahmen ihres Auftrags verpflichten sie sich zu : Die inhaftierten Personen regelmässig zu besuchen, unter Wahrung ihrer Würde und ihrer Überzeugungen, ohne zu missionieren. Allen inhaftierten Personen eine wohlwollende Präsenz, menschliche Unterstützung und ein offenes Ohr zu bieten.Den Gesprächswünschen der Inhaftierten nachkommen. Gebetszeiten oder Zeiten der vertieften Reflexion anbieten. Regelmässig besondere Feiern organisieren, die für alle offen sind, insbesondere zu den Höhepunkten des Jahres. Diese Momente des Zuhörens und des Austauschs werden allen inhaftierten Personen im Wallis angeboten, unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis.

Die Stiftung REPR, die Familien und Angehörige im Rahmen von Besuchen unterstützt, steht Ihnen montags, mittwochs und donnerstags um 13.30 Uhr vor dem Gefängnis in Sitten zur Verfügung. Für weitere Informationen wenden Sie sich an REPR.