INFO Corona­virus

SITUATION ^

News


Der Staatsrat hat entschieden, ab dem 1. März 2021 Sitzungen von Vorständen und Exekutivkommissionen der politischen Parteien mit maximal 50 teilnehmenden Personen zuzulassen, dies unter Einhaltung der Empfehlungen des BAG (Tragen von Gesichtsmasken, Einhaltung von Körperabständen und Verwendung von hydroalkoholischem Gel). Die Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel und der Einsatz von Videokonferenzen werden jedoch weiterhin dringend empfohlen. Volks- und Freizeitveranstaltungen organisiert durch eine politische Partei (z. B. Stammtische anlässlich von Wahlergebnissen) bleiben verboten.

Stände politischer Parteien im Freien (z. B. auf einem Markt oder für eine Unterschriftensammlung) sind erlaubt, aber die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig versammeln dürfen, ist auf 15 beschränkt. Zudem müssen alle Teilnehmenden die Empfehlungen des BAG streng einhalten.


 23.02.2021

Die Impfung ist ein wichtiger Schritt, um Menschen vor den schweren Folgen von COVID-19-Infektion zu schützen. Durch die Impfung eines grossen Teils der APH-Bewohner können die ergriffenen Massnahmen im Kampf gegen COVID-19 ab dem 27. Februar 2021 gelockert werden, abhängig vom Fortschritt der Impfung in jeder Einrichtung.

 

Die APH werden aufgefordert, die eingeführten Massnahmen schrittweise zu lockern. Einige gemeinsame Aktivitäten können so wieder organisiert werden. Ebenso werden Ausflüge von Bewohnern (Spaziergänge, Wochenendausflüge, Essen mit Angehörigen usw.) schrittweise genehmigt. Schliesslich werden die Dauer der Besuche sowie die Anzahl der Besucher nicht mehr beschränkt. Die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln bleiben weiterhin in Kraft.

Epidemiologische Situation im Wallis

Die Statistiken über die epidemiologische Situation im Kanton Wallis zeigen die laufende Entwicklung der Fallzahlen sowie eine wöchentliche Zusammenfassung einschließlich Statistiken über die Anzahl der positiv getesteten Personen, Spitalaufenthalte und Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

 

Contact Tracing und Quarantäne ^

Rückverfolgung der Kontakte und Quarantäne

Eine Untersuchung des Umfeldes wird durchgeführt, um Personen zu identifizieren, die in engem Kontakt mit einem positiven COVID-19 Fall standen. Gesucht werden Personen, die im gleichen Haushalt wie der bestätigte Fall leben, sowie Personen, die während der Ansteckungszeit, d.h. von 48 Stunden vor dem Auftreten der Symptome bis 10 Tage nach ihrem Auftreten, engen Kontakt mit dem bestätigten Fall hatten (weniger als 1,50 Meter für mindestens 15 Minuten ohne Schutzmassnahmen). Die Kontakte werden für 10 Tage unter Quarantäne gestellt.

Positive Fälle und Personen, die sich in Quarantäne begeben müssen, werden vom Contact-Tracing-Team per Telefon oder SMS kontaktiert.

FAQ Quarantäne

Richtlinie über die Quarantäne für Personen, die einer zwingend notwendigen Tätigkeit nachgehen.

Vorzeitige Entlassung aus der Quarantäne

Die Dauer der Quarantäne kann unter bestimmten Bedingungen verkürzt werden. Dazu muss die in Quarantäne befindliche Person negativ auf COVID-19 getestet werden. Dieser Test kann frühestens ab dem 7. Tag der Quarantäne durchgeführt werden. Die Kosten für den Test sind von der Person in Quarantäne selbst zu tragen. 
Wenn das Testergebnis negativ ist, kann die persönliche schriftliche Bestätigung ausschliesslich per E-Mail an quarantaine.covid19@psvalais.ch gesendet werden, um eine Verkürzung der Quarantäne zu beantragen. Der Antrag wird so schnell wie möglich bearbeitet, im Prinzip noch am selben Tag, und eine neue Entscheidung zur Beendigung der Quarantäne mit sofortiger Wirkung wird umgehend per E-Mail versandt. Bestimmte Bedingungen, wie z. B. die Verpflichtung zum Tragen der Maske ausserhalb der Wohnung und die Einhaltung des sozialen Abstandes, müssen nach Aufhebung der Quarantäne eingehalten werden.

SwissCovid-Applikation

Die SwissCovid App für Mobiltelefone (Android/iPhone) wurde als Ergänzung zum Contact Tracing entwickelt, um die Übertragungsketten zu unterbrechen. Wenn ein Benutzer der SwissCovid App positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sendet ihm das Kantonsarztamt einen "COVID-Code" zu, mit dem er die Benachrichtigungsfunktion der App aktiviert kann. Andere App-Nutzer, die sich, als er ansteckend war, in der Nähe des positiv Getesteten befanden, erhalten eine automatische Benachrichtigung ohne darüber informiert zu werden, von wem die Ansteckung ausging.

Die Benachrichtigung wird ausgelöst, wenn sich der Anwender während desselben Tages mindestens 15 Minuten lang und in weniger als 1,5 Metern Entfernung von einer infizierten Person aufgehalten hat. Die Benachrichtigung macht den Anwender auf Folgendes aufmerksam: Er sollte sich bei spezifischen Symptomen sofort testen lassen; er sollte den Kontakt mit anderen Personen möglichst vermeiden, da er selber bereits ansteckend sein kann.

Impfung gegen COVID-19 ^

Wo kann man sich impfen lassen?

ARZTPRAXEN

Je nach verfügbaren Dosen ist es möglich, sich vom Hausarzt oder von einem Arzt in der Region impfen zu lassen (siehe Liste der Walliser Ärztegesellschaft).

IMPFZENTREN

Aufgrund der begrenzten Anzahl von vorhandenen Dosen sind die Impfzentren vor allem für Risikopersonen gedacht, deren behandelnde Ärzte keine Impfung gegen COVID-19 durchführen. Dabei handelt es sich um:

Wenn Sie sich bereits mit COVID-19 infiziert haben, müssen Sie 3 Monate warten, bevor Sie sich impfen lassen können.

Personen, die nicht in eine der oben genannten Kategorien fallen, werden gebeten, zu warten, bis weitere Impfstoffe verfügbar sind.

Anmeldung

Impfungen sind ausschliesslich mit Anmeldung über die Adresse https://vs.covid-vaccin.ch möglich. Bevor Sie sich registrieren, lesen Sie bitte das Registrierverfahren und die FAQ.

Bei Problemen beantwortet die COVID-19-Hotline des Kantons Wallis unter +41 58 433 0 144 (Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 und 13:30 bis 18:00) Ihre Fragen.

Personen ohne Anmeldung können nicht betreut werden. Am Tag der Impfung, bringen Sie Ihre Identitätskarte und, falls vorhanden, Ihr Impfbüchlein sowie eine Hygienemaske mit, die den aktuellen Standards entspricht.

 

 

Verschiebung oder Absage eines Termins in einem Impfzentrum

Über die nationale Infoline können keine Termine für Impfungen gebucht, verschoben oder abgesagt werden können. Bitte gehen Sie wie folgt vor:

 

Verschiebung des ersten Termins

Wenn Sie den Termin nicht wahrnehmen können, verschieben Sie diesen bitte. Wenn Sie nicht im Impfzentrum erscheinen und Sie nichts melden, wird Ihr Termin nach 30 Minuten Verspätung als abgesagt betrachtet. Am Ende des Tages wird er nach 15 Minuten abgesagt.

Sie haben die Möglichkeit, Ihren Termin bis zu 24 Stunden vor dem geplanten Termin zu verschieben. Die Planung eines neuen Termins erfolgt über den Link in der erhaltenen SMS. Beide Termine (1. und 2. Dosis) werden gleichzeitig verschoben.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist es möglich, dass sich Ihre Termine um mehrere Tage oder Wochen verschieben. Wenn kein neuer Platz frei ist, können Sie Ihre Termine entweder wahrnehmen oder absagen. Wenn Sie Ihre Termine absagen, werden Sie wieder auf die Warteliste gesetzt.

 

Verschiebung des zweiten Termins

Wenn Sie die erste Dosis des Impfstoffs bereits erhalten haben und Ihren zweiten Termin verschieben müssen, wenden Sie sich bitte an die COVID-19-Hotline des Kantons Wallis unter +41 58 433 0 144.

 

Annullierung des Termins

Vorgehen, wenn Sie Ihren Termin endgültig absagen möchten (Annullation), z. B. wenn Sie in der Zwischenzeit bereits geimpft wurden:

  • Falls Sie noch keinen Termin angeboten bekommen haben, rufen Sie bitte die COVID-19-Hotline des Kantons Wallis Hotline an: +41 58 433 0 144
  • Falls Sie einen Termin bestätigt bekommen haben, können Sie dem in der SMS erhaltenen Link folgen und auf "Abmeldung vom Impfzentrum" klicken.

Vereinbarte und nicht wahrgenommene Termine nehmen anderen Menschen einen begehrten Platz zum Impfen weg.

Prioritäre Zielgruppen

Personen ab 75 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen mit hohem Risiko, unabhängig vom Alter

Impfung möglich ab dem 11. Januar 2021

Voranmeldung per E-Mail oder telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)

um die Organisation zu erleichtern:

Personen zwischen 65 und 74 Jahren und Personen unter 65 Jahren mit einer chronischen Erkrankung, die in der 1. Phase nicht geimpft wurden

Impfung voraussichtlich ab Ende Februar 2021 möglich

Voranmeldung per E-Mail oder Telefon bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)

um die Organisation zu erleichtern:

  • geben Sie Ihren vollständigen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Adresse, Telefon, E-Mail, den Namen Ihres Hausarztes, welche chronischen Krankheiten Sie haben und ob Sie unter schweren Allergien leiden, an
  • lesen Sie die Informationsdokumente des BAG

Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Personal, welches gefährdete Personen betreut

Impfung voraussichtlich bereits ab Februar 2021 möglich

Impfung wird von der Gesundheitseinrichtung organisiert

Personen mit engem Kontakt (im gleichen Haushalt lebend) zu gefährdeten Personen

Impfung voraussichtlich ab März 2021 möglich

Voranmeldung bei einem Impfzentrum (Kontaktdaten später verfügbar) oder per E-Mail/Telefon bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)

Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen mit Infektionsrisiko und Ausbruchspotenzial (z. B. Behinderteneinrichtungen)

Impfung voraussichtlich ab März 2021 möglich

Impfung wird von der Einrichtung organisiert

Erwachsene Bevölkerung ohne besonderes Risiko

Impfung wahrscheinlich ab April-Mai möglich, abhängig vom Eintreffen der Impfstoffdosen

Voranmeldung bei einem Impfzentrum (Kontaktdaten später verfügbar), in einer Apotheke oder per E-Mail/Telefon bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)

FAQ

Die Impfung löst eine Immunantwort aus, die das für COVID-19 verantwortliche Virus bei einer Ansteckung unschädlich macht. Sie findet auf freiwilliger Basis statt. Detaillierte informationen sind auf dem Impf-Infohub des BAG oder bei der nationalen Infoline Covid-19-Impfung (täglich 6 bis 23 Uhr): +41 58 377 88 92 verfügbar. 

  • um sich vor einer Ansteckung mit COVID-19 und möglichen Komplikationen zu schützen
  • um die Zahl der Hospitalisierungen zu senken und so die Betreuung all jener Personen zu gewährleisten, die eine Behandlung benötigen
  • um die negativen gesundheitlichen, psychischen, sozialen wie wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu reduzieren und die Rückkehr zu einem normalen Leben zu ermöglichen

Es sind pro Person zwei Impfdosen notwendig, die in einem Abstand von einem Monat verabreicht werden. Der erwartete Impfschutz tritt etwa sieben Tage nach der Verabreichung der zweiten Dosis ein.

Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Kosten der Impfung werden vollständig von der Krankenversicherung (ohne Franchise oder Selbstbehalt), den Kantonen und dem Bund übernommen.

Da die Impfstoffe von Swissmedic zugelassen wurden, erfüllen sie hohe Anforderungen in Bezug auf Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit. Laut den von Swissmedic ausgewerteten Studiendaten beträgt der Impfschutz für Erwachsene sieben Tage nach der Verabreichung der zweiten Impfdosis über 90 %. Die während der Zulassungsstudien am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind mit denen einer Grippeimpfung vergleichbar. Weitere Informationen finden sie auf der Website des BAG.

Reisen und Rückkehr ^

Obligatorische Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten

Der Bundesrat hat beschlossen, dass ab dem 6. Juli 2020 eine Quarantänepflicht für Reisende aus einem Staat oder einem Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gilt.

Die Informationen weiter unten stellen eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zuhanden der betroffenen Personen dar. Detaillierte Informationen sind auf der entsprechenden Seite des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) unter der Rubrik Einreise in die Schweiz abrufbar.

 

Obligatorische Quarantäne, Meldepflicht und negatives Testresultat

Vor Ihrer Ankunft in die Schweiz müssen sie das Online-Formular des Bundes (auf der BAG-Seite erhältlich) ausfüllen, ausser sie reisen aus einem Gebiet an der Grenze zur Schweiz ein.

Wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem der aufgeführten Staaten oder Gebiete (Link zur BAG-Liste der Risikoländer) aufgehalten haben, müssen Sie:

  • IN QUARANTÄNE GEHEN: Sie sind gesetzlich verpflichtet, in eine 10-tägige Quarantäne zu gehen.
  • IHRE ANKUNFT ANMELDEN: Die Ankunft in der Schweiz muss bei den zuständigen kantonalen Behörden mit dem untenstehenden Formular angemeldet werden:
    • Mittels Online-Formular auf der Internetseite von Promotion Santé Valais
    • Per Telefon über 058 433 0 144, wo auch weitere Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 gestellt werden können.
    • Per Mail: contact.covid19@psvalais.ch
  • NEGATIVER TEST VORWEISEN: Sie müssen ebenfalls ein negatives Resultat von einem PCR-Test vorweisen, der vor weniger als 72 Stunden durchgeführt wurde, falls Sie aus einer Risikozone oder mit dem Flugzeug einreisen.

Die Dauer der Reisequarantäne kann bei negativem Ergebnis eines PCR-Tests oder eines Schnelltests, der frühestens am 7. Tag der Quarantäne durchgeführt wird, verkürzt werden Die Zustimmung der kantonalen Behörden ist für eine vorzeitige Beendigung der Reisequarantäne nicht erforderlich.

Ein negatives Testergebnis vor dem 7. Tag der Quarantäne oder eine Impfung gegen COVID-19 heben die Reisequarantäne nicht auf.

Die folgende Liste fasst die in den Bundesvorschriften vorgesehenen Fälle zusammen, für die eine Quarantäneausnahme bei den kantonalen Behörden beantragt werden kann. Sie gilt für Reisende, die auf dem Land- und Luftweg in die Schweiz einreisen.

  • Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Gesundheit, Sicherheit und öffentlichen Ordnung unbedingt erforderlich ist (Attest des Arbeitgeber erforderlich);
  • Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Personen oder Güter befördern.
  • Personen, die aus einem wichtigen medizinischen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt.
  • Transitpassagiere, oder Personen, die die Schweiz lediglich durchqueren.
  • Geschäftsreisende, die aus einem wichtigen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt und unter der Voraussetzung, dass während der Reise die Schutzmassnahmen respektiert werden. 
  • Personen, die nachweisen können (aufgrund eines in der Schweiz durchgeführten positiven Tests), dass sie sich in den letzten drei Monaten vor der Einreise in die Schweiz bereits mit SARS-CoV-2 angesteckt haben

Wenn die oben genannten Personen auf dem Landweg in die Schweiz einreisen, können sie ebenfalls von der Pflicht zum Vorweis eines PCR-Tests befreit werden. Bei Einreise in die Schweiz auf dem Luftweg ist ein negativer PCR-Test erforderlich.

Der Antrag auf Freistellung ist mit folgenden Angaben an contact.covid19@psvalais.ch zu senden:

  • Name, Vorname, Adresse in der Schweiz und Telefonnummer der Personen, für die die Freistellung beantragt wird
  • Datum, Ort und geplante oder tatsächliche Dauer des Aufenthalts im Risikogebiet
  • Aufenthalts-Grund und Begründung, warum eine Befreiung von der Quarantäne bei der Rückkehr in die Schweiz erforderlich ist
  • Dokumente (Bescheinigungen, Zertifikate, Flugtickets, etc.), die die Gültigkeit des Antrags belegen

Die Bearbeitung eines Freistellungsantrags kann 3-4 Arbeitstage dauern. Wir bitten Sie daher, Ihre Bewerbungen rechtzeitig vor Ihrer Reise einzureichen, damit wir sie rechtzeitig prüfen und entscheiden können.

Informationen negativer PCR Test

Sie müssen in zwei Situationen einen negativen Corona-Test vorweisen können:

  1. Wenn Sie mit dem Flugzeug in die Schweiz einreisen.
  2. Wenn Sie sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in die Schweiz in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben. In dem Fall müssen Sie immer ein negatives Testresultat vorweisen können, auch wenn Sie mit dem Bus, der Bahn, dem Auto etc. einreisen.

Allgemeine Ausnahmen: 

  • Kinder unter 12 Jahren brauchen kein negatives Testresultat
  • Personen mit einem ärztlichen Attest, das die Untauglichkeit für einen Nasopharyngealabstrich belegt

Ausnahmen für die Einreise auf dem Luftweg:

  • Personen mit einem ärztlichen Attest, das belegt, dass sie dringend in die Schweiz transportiert werden müssen
  • Personen, die sich im Transit über einen Schweizer Flughafen befinden, ohne ihn zu verlassen
  • Personen mit einem ärztlichen Attest, das belegt, dass sie sich in den 3 Monaten vor ihrer Einreise in die Schweiz bereits mit COVID-19 infiziert haben

Ausnahme für die Einreise auf dem Landweg: Siehe Abschnitt "Ausnahmen".

Test ^

Wo kann man sich testen lassen?

Personen ab 12 Jahren

Der Test kann mit ärztlicher Beratung in der Mehrheit der Arztpraxen oder in einem der folgenden Zentren durchgeführt werden:

  • Visp
    Spital Visp, Nofallstation, Pflanzettastrasse 8 
    Täglich 24h/24

  • Sitten
    Spital Sitten, Nofallstation, Av. Grand-Champsec 80
    Täglich 24h/24

  • Sitten
    Policlinique de Valère, Av. de la Gare 27
    www.cliniquevalere.ch/urgences
    Von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:30 Uhr, auf Voranmeldung: 027 327 19 11

  • Martinach
    Spital Martinach, Nofallstation, Av. de la Fusion 27
    Täglich 24h/24

  • Monthey
    Permanence médicale du Chablais, Route de Morgins 54
    www.hopitalrivierachablais.ch/permanence-chablais
    Täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr

  • Vouvry
    Maison de la Santé du Haut-Lac, Rue Grand’Vigne 6
    Von Montag bis Freitag, auf Voranmeldung: 024 482 00 90

  • Rennaz
    Spitalzentrum Rennaz, Nofallstation, Route du Vieux-Séquoia 20
    https://www.hopitalrivierachablais.ch/urgences  
    Täglich 24h/24

     

  • Val D’Illiez
    Centre et Permanence médicale de Val D'Illiez, Route de Champéry 22, täglich, mit Vereinbarung, 024 477 35 11
     
  • Monthey
    Labor Analab AG, Av. de la Gare 42
    Von Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie Samstag von 9:00 bis 12:00 Uhr, mit oder ohne Vereinbarung, 027 544 40 50 

  • Collombey
    cabinet médical du Verger, Ch. du Verger 3
    Auf Voranmeldung: www.cmv.agenda.ch 

  • Vouvry
    Maison de la Santé du Haut-Lac, Rue Grand’Vigne 6
    Auf Voranmeldung: mshl-generalistes.agenda.ch oder www.mshl.ch

  • Vevey
    Avenue de la Prairie 3
    nur nach Vereinbarung, vorzugsweise online unter www.hopitalrivierachablais.ch/depistage-covid oder telefonisch unter 079 619 71 53 

Was ist ein Schnelltest?

  • Der Schnelltest wird wie bei den molekularbiologischen Tests (PCR) mit einem Nasen-Rachen-Abstrich durchgeführt.
  • Das Resultat ist nach 15 Minuten verfügbar.

Für wen sind die Schnelltests bestimmt?

Schnelltests werden nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen, nämlich:

  • seit weniger als 4 Tagen Symptome von COVID-19 aufweisen
  • keine gefährdete Person sein
  • nicht hospitalisiert werden und
  • keine Pflegeperson mit direktem Kontakt mit Patienten sein.

Weitere Informationen des BAG

Sollte zusätzlich zu einem negativen Schnelltest ein PCR-Test durchgeführt werden?

Ja, in folgenden Fällen:

  • hoher klinischer Verdacht (z.B. Vorhandensein typischer Symptome nach Kontakt mit einem bestätigten Fall) oder
  • Verschlimmerung der Symptome oder Auftreten neuer Symptome oder
  • Anhalten der Symptome (keine Besserung) für zwei oder mehr Tage

Wo kann ein Schnelltest durchgeführt werden?

Der Schnelltest kann in den meisten Arztpraxen durchgeführt werden oder in:

Wer bezahlt?

Siehe entsprechende Rubrik weiter unten.
 

 

Kinder unter 12 Jahren

Kontaktieren Sie einen Kinderarzt/eine Kinderärztin oder suchen Sie die pädiatrische Notfallstation der Krankenhäuser Visp, Sitten oder Rennaz auf.

Wer bezahlt?

Der Bund übernimmt die Kosten für PCR-Tests und Antigen-Schnelltests: Informationen und Kriterien

 

 

Was sind die Symptome?

Die häufigsten Symptome sind:

  • Symptome akuter Atemwegserkrankungen (z.B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen) und/oder
  • Fieber und/oder
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns und/oder
  • akute Verwirrtheit oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei älteren Menschen
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeine Schwäche
  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
  • Hautausschläge (z. B. Pseudo-Frostbeulen, urtikarielle, vesikuläre oder morbilliforme Exantheme)

BAG Verdachtskriterien

 

Gezielte Tests ^

Der Staat Wallis hat beschlossen ein gezieltes Testungs-Pilotprojekt in Täsch und Zermatt zu starten, bei dem die gesamte Bevölkerung zu einem Test eingeladen wird. Die Schüler der Schulen dieser beiden Gemeinden werden vier Wochen lang einmal pro Woche getestet. Die Mitarbeiter der Zermatter Bergbahnen werden nach dem selben Modell getestet. Im Rahmen dieses Pilotprojekts werden auch die Mitarbeiter von landwirtschaftlichen Betrieben, die Saisonarbeiter beschäftigen, sowie die Kantonspolizei getestet.

Massnahmen ^

Nationale Massnahmen

Mitteilung des Bundesrates vom 19. März 2021

Massnahmen und Verordnungen auf Bundesebene

 

Kantonale Massnahmen

Einzelne Massnahmen, die bereits auf kantonaler Ebene angewandt werden und die über die Bestimmungen des Bundes hinausgehen, bleiben weiterhin in Kraft. 

  • Der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort auf Märkten ist verboten
  • Parteiversammlungen sind verboten
  • In den Schulen ab dem 3. Zyklus (Orientierungsschule) gilt die Maskenpflicht ebenfalls.
  • Genehmigung von Besuchen in APH und Spitälern unter strengen Auflagen können je nach der gesundheitlichen Situation der betreffenden Einrichtung festgelegt werden

Kantonale Wahlen 2021:

  • Ab dem 1. März 2021 sind Sitzungen von Vorständen und Exekutivkommissionen der politischen Parteien mit maximal 50 teilnehmenden Personen zugelassen, dies unter Einhaltung der Empfehlungen des BAG (Tragen von Gesichtsmasken, Einhaltung von Körperabständen und Verwendung von hydroalkoholischem Gel). 
  • Volks- und Freizeitveranstaltungen organisiert durch eine politische Partei (z. B. Stammtische anlässlich von Wahlergebnissen) bleiben verboten.
  • Stände politischer Parteien im Freien (z. B. auf einem Markt oder für eine Unterschriftensammlung) sind erlaubt, aber die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig versammeln dürfen, ist auf 15 beschränkt. Zudem müssen alle Teilnehmenden die Empfehlungen des BAG streng einhalten.

Wirtschaft ^

Unterstützung für die Wirtschaft

Die Covid-19-Pandemie hatte erhebliche Auswirkungen auf unternehmensunterstützende Massnahmen. Um die durch die gesundheitliche Situation bedingten Einschränkungen auszugleichen, hat der Staatsrat verschiedene Hilfspakete beschlossen, die diejenigen des Bundes ergänzen.

Die jüngsten Änderungen des Rahmens auf Bundesebene erlauben es dem Staatsrat nun, das System anzupassen, indem der Kreis der Begünstigten erweitert und das Bewilligungsverfahren vereinfacht wird.

Informationen zur Unterstützung für Unternehmen

Informationen über den Stand der Bearbeitung von Anfragen.

Kurzarbeit und Stellenmarkt 

Die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit hat spezifische und vereinfachte Verfahren für Anträge auf Kurzarbeit sowie für Arbeitssuchende eingeführt. Der Bundesrat hat am 1. Juli 2020 die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung von zwölf auf achtzehn Monate verlängert. Weitere Einzelheiten zu dieser Massnahme sind auf der Webseite des Bundes zu finden.

Schutz der Arbeitnehmer und Arbeitsbeziehungen

Empfehlungen, Checklisten, Prüflisten und Kontaktinformationen für Arbeitnehmerschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sind auf der Website der Dienststelle für Arbeitnehmerschutz und Arbeitsverhältnisse verfügbar.
 

Schule ^

Für Schulen auf Tertiärstufe ist der Fernunterricht für alle Studierenden obligatorisch. Der Unterricht in der obligatorischen und Sekundarschule sowie in der Berufsausbildung findet so normal wie möglich statt.

Schulbeginn 2020-2021

Allgemeine Informationen zum Schulbeginn 2020-2021.

Schutzkonzepte für die obligatorischen Schulen und die Allgemeine Sekundarstufe II.

Schutzkonzept für die Berufsausbildung. 

Kriterien für COVID-19-Screening für Kinder und Jugendliche

Homeoffice-Pflicht ^

Der Staatsrat erinnert daran, dass alle Walliser Unternehmen, wann immer möglich, auf Homeoffice zurückgreifen und die strikte Anwendung der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden bezüglich der Hygiene- und der Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz sicherstellen müssen. Zu diesem Zweck stellt er Unternehmen ein Hilfsmittel für die Selbstkontrolle sowie Informationen zur Verfügung, mit dem Ziel, optimale Umsetzungspraktiken zu fördern. Das kantonale Arbeitsinspektorat wird in den kommenden Wochen eine Präventionskampagne sowie Stichproben in Unternehmen durchführen.

Weitere Informationen

FAQ ^

Häufig gestellte Fragen

Einen Überblick über die Schutzmassnahmen sowie ein umfassender FAQ-Katalog zum Thema Qauarantäne sind ebenfalls bei der Gesundheitsförderung Wallis verfügbar. 

Ausführliche Informationen sowie eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit.

Die Verordnung und die Erläuterungen über die Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus sind hier abrufbar.

Gemäss der vom Bund beschlossenen Eindämmungsstrategie muss jede Person, die Symptome von COVID-19 aufweist, so rasch wie möglich getestet werden. Alle Personen mit Symptomen, die denen von COVID-19 ähneln, werden aufgefordert, eine Selbsteinschätzung auf www.coronacheck.ch oder dem EchoSOS-Antrag vorzunehmen. Je nach Einschätzungsergebnis sollteIim Anschluss sollte entweder ein Testzentrum oder der Hausarzt aufgesucht werden. Die Personen, die positiv getestet werden sowie ihre Kontaktpersonen werden isoliert, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.

Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, werden zu Hause für mindestens 10 Tage und 48 Stunden nach Abklingen der Symptome isoliert. Ihre Kontakte werden zu Hause für 10 Tage unter Quarantäne gestellt.
Es werden nur schwere Fälle ins Spital eingeliefert, wie vom Bundesamt für Gesundheit empfohlen. Die Versorgungskanäle sind sowohl in den Gesundheitseinrichtungen als auch in den Arztpraxen gut getrennt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die Personen, die von Angehörigen betreut werden, sind anfällig. Um ihre Angehörigen zu schützen, müssen die Betreuerinnen und Betreuer für die strikte Einhaltung der Weisungen des Bundesrates sorgen, ihren Kontakt zur Aussenwelt so weit wie möglich einschränken und Hilfe von anderen annehmen. Das Bundesamt für Gesundheit legt diese Empfehlungen im Einzelnen dar. 

Das Bundesamt für Gesundheit hat eine Reihe von Empfehlungen für die Fachkreise herausgegeben. Dabei handelt es sich sowohl um allgemeine Empfehlungen als auch um Vorsichtsmaßnahmen für besonders gefährdete Personen, die im Mittelpunkt der Epidemie-Management-Strategie stehen. Nützliche Informationen betreffend Kurzarbeitsentschädigung und Coronavirus befinden sich aur der Seite der Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit.

NEIN, Ihr Arbeitgeber kann von seinem Angestellten/Arbeitnehmer nur eine medizinische Untersuchung verlangen. Der konsultierte Arzt (im Prinzip der behandelnde Arzt) ist der einzige, der über die notwendigen medizinischen Untersuchungen entscheiden kann.

JA, Ihr Arbeitgeber kann ein ärztliches Zeugnis verlangen, wenn der Arbeitnehmer auf eigene Entscheidung nicht zur Arbeit kommt (nach 3 Tagen Abwesenheit).

NEIN, Ihr Arbeitgeber kann kein ärztliches Zeugnis verlangen, wenn der Arbeitnehmer zu Hause bleibt, um andere Arbeitnehmer am Arbeitsplatz gemäss den Anweisungen seines Arbeitgebers zu schützen (Arbeitsunfähigkeit). Der Arbeitnehmer braucht seine Abwesenheit von der Arbeit nicht durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen.

NEIN, ein Arzt ist nicht gesetzlich verpflichtet, ein ärztliches Zeugnis auszustellen. Ein Patient, der seinen Arzt ordnungsgemäss konsultiert hat, kann jedoch im Falle eines Arbeitsunterbruchs ein ärztliches Zeugnis erwarten. Es ist Sache des konsultierten Arztes, so objektiv wie möglich zu beurteilen, ob der Gesundheitszustand seines Patienten mit der Wiederaufnahme seiner beruflichen Tätigkeit vereinbar ist oder nicht

JA, ausnahmsweise kann ein Arzt, der seinen Patienten und seine Krankengeschichte kennt, in begrenzter Weise beurteilen, ob die angebliche Arbeitsunfähigkeit vorliegt, bevor er den Patienten untersucht. Die Dauer der Rückwirkung sollte einige Tage höchstens aber eine Woche nicht überschreiten. 
Ein rückwirkendes ärztliches Zeugnis sollte in jedem Fall die folgenden Elemente enthalten: 
1) Datum des Beginns der Arbeitsunfähigkeit, 
2) Datum der Ausstellung des ärztlichen Zeugnisses und
3) Datum der ersten Behandlung oder Konsultation.

Fachspezifische Kontakte ^

Dienststelle für Gesundheitswesen
Kantonsarztamt
027 606 49 00
medecin-cantonal@admin.vs.ch

Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit
KAE-Anfragen NUR per E-Mail an: diha-kae-alv@admin.vs.ch
HOTLINE Kurzarbeit – Coronavirus
027 606 73 48
09.00-11.00 und 14.00-16.00 - Montag bis Freitag

Kantonale Steuerverwaltung
Kantonale Hilfen für Selbständige und Geschäftsführer

Dienststelle für Kultur
Zusätzliche Informationen erhalten Sie per E-Mail an SC-COVID19@admin.vs.ch. Hotline : +41 27 606 45 69

Auskünfte über die Massnahmen und Veranstaltungen
Im Zweifelsfall können Informationen unter info.covid@ocvs.ch eingeholt werden. 

Ratgeber von Gesundheitsförderung Wallis

Psychologische Unterstützung

Abgeschlossenheit und innerfamiliäre Gewalt
Opferhilfe: 027 946 85 32 oder www.vs.ch/de/web/sas/lavi-kontaktformular

Freiwilligenarbeit und Betreuung
Für Gesundheitsfachleute: adrien.duc@admin.vs.ch oder alain.meier@admin.vs.ch
Für Freiwillige mit einer anderen Ausbildung: www.suisseresponsable.ch

Für Personen, die eine Unterstützung brauchen: www.benevoles-vs.ch, 027 324 95 37, info@benevoles-vs.ch

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