INFO Corona­virus

SITUATION ^

News


 22.01.2021

Der im Wallis verfügbare Vorrat an Impfstoffen für die Impfung gegen COVID-19 ist derzeit erschöpft. Die APH und die Ärzte in Praxen haben bereits mehr als 8'900 Dosen zur Impfung von Risikopatienten gegen COVID-19 erhalten. Sie werden nächste Woche weitere 5'500 Dosen erhalten. Der verbleibende Vorrat des Impfstoffs Comirnaty® von Pfizer/BioNTech wird ab nächster Woche für die zweiten Injektionen verwendet. Der Impfstoffvorrat von Moderna ist vollständig verteilt. Die zweiten Dosen werden aus zukünftigen Lieferungen genommen.

Bis zur Lieferung der neuen Dosen, die für Anfang Februar geplant ist, wird der Prozess der Impfstoffbestellung der Ärzte vorübergehend ausgesetzt. Bestellungen, die bis am 21. Januar von Ärzten mit einem Liefertermin bis zum 1. Februar aufgegeben wurden, können noch erfüllt werden, allerdings für maximal 30 Dosen pro Arzt.

Der Prozess der Impfbestellung wird wiederaufgenommen, sobald der Kanton Wallis die neuen Lieferungen der Dosen erhalten hat. Es gilt zu erwähnen, dass sämtliche Kantone betroffen sind. 
 


 17.01.2021

Um möglichst schnell möglichst viele Personen zu impfen, verwendet das Wallis 70% der verfügbaren Impfdosen und nicht nur 50%, wie vom Bund empfohlen. Es werden also nur 30 % der Dosen für die zweite Impfung in Reserve gehalten. Bis heute hat der Kanton 9750 Dosen des Impfstoffs von Pfizer BioNTech erhalten. Von den insgesamt 3965 Dosen, die an die Alters- und Pflegeheime (APH) und Ärzte im Wallis geliefert wurden, wurden 3860 verwendet und 3040 werden noch geliefert. Am Donnerstagabend, den 14. Januar, erhielt das Wallis 8300 Dosen des Moderna-Impfstoffs. 70 % davon werden in den kommenden Tagen auch an die Ärzte geliefert.

Derzeit ist die Impfung in Arztpraxen möglich, die sich bereits zur Durchführung der Injektionen angemeldet haben. Gemäss der nationalen Impfstrategie ist sie zunächst für Personen ab 75 Jahren und für Personen mit einer chronischen Erkrankung mit hohem Komplikationsrisiko, unabhängig von ihrem Alter, vorgesehen. Personen, die zu einer dieser Kategorien gehören, können sich per E-Mail oder telefonisch bei ihrem Arzt oder dem Arzt in ihrer Region gemäss der von der Walliser Ärztegesellschaft veröffentlichten Liste registrieren lassen.

Zur Unterstützung der Arztpraxen werden Impfzentren eröffnet, sobald die vom Bund gelieferten Mengen an Impfstoffen ausreichend sind. Diese befinden sich in Brig, Sitten, Martinach und Collombey-Muraz und werden die Impfung von rund 12'000 Personen pro Woche ermöglichen. Ein Online-Registrierungssystem wird in Kürze verfügbar sein.
 

Epidemiologische Situation im Wallis

Die Statistiken über die epidemiologische Situation im Kanton Wallis zeigen die laufende Entwicklung der Fallzahlen sowie eine wöchentliche Zusammenfassung einschließlich Statistiken über die Anzahl der positiv getesteten Personen, Spitalaufenthalte und Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

 

Contact Tracing und Quarantäne ^

Rückverfolgung der Kontakte und Quarantäne

Eine Untersuchung des Umfeldes wird durchgeführt, um Personen zu identifizieren, die in engem Kontakt mit einem positiven COVID-19 Fall standen. Gesucht werden Personen, die im gleichen Haushalt wie der bestätigte Fall leben, sowie Personen, die während der Ansteckungszeit, d.h. von 48 Stunden vor dem Auftreten der Symptome bis 10 Tage nach ihrem Auftreten, engen Kontakt mit dem bestätigten Fall hatten (weniger als 1,50 Meter für mindestens 15 Minuten ohne Schutzmassnahmen). Die Kontakte werden für 10 Tage unter Quarantäne gestellt.

Positive Fälle und Personen, die sich in Quarantäne begeben müssen, werden vom Contact-Tracing-Team per Telefon oder SMS kontaktiert.

FAQ Quarantäne

Richtlinie über die Quarantäne für Personen, die einer zwingend notwendigen Tätigkeit nachgehen.

SwissCovid-Applikation

Die SwissCovid App für Mobiltelefone (Android/iPhone) wurde als Ergänzung zum Contact Tracing entwickelt, um die Übertragungsketten zu unterbrechen. Wenn ein Benutzer der SwissCovid App positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sendet ihm das Kantonsarztamt einen "COVID-Code" zu, mit dem er die Benachrichtigungsfunktion der App aktiviert kann. Andere App-Nutzer, die sich, als er ansteckend war, in der Nähe des positiv Getesteten befanden, erhalten eine automatische Benachrichtigung ohne darüber informiert zu werden, von wem die Ansteckung ausging.

Die Benachrichtigung wird ausgelöst, wenn sich der Anwender während desselben Tages mindestens 15 Minuten lang und in weniger als 1,5 Metern Entfernung von einer infizierten Person aufgehalten hat. Die Benachrichtigung macht den Anwender auf Folgendes aufmerksam: Er sollte sich bei spezifischen Symptomen sofort testen lassen; er sollte den Kontakt mit anderen Personen möglichst vermeiden, da er selber bereits ansteckend sein kann.

Impfung gegen COVID-19 ^

Die APH und Arztpraxen haben mit der Impfung von Personen über 75 Jahre und Personen mit einer chronischen Erkrankung, für die eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 ein hohes Risiko für Komplikationen mit sich birgt, unabhängig von ihrem Alter, begonnen. Abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe und gemäss der nationalen Impfstrategie wird die Impfung im Anschluss auf Personen zwischen 65 und 74 Jahren sowie weitere chronisch Kranke ausgeweitet. Um die Impfkapazität zu erhöhen und sofern genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, werden anfangs Februar die Impfzentren eröffnet. Die Impfung ist für die Bevölkerung freiwillig und gratis. Gemäss der nationalen Strategie haben folgende Zielgruppen priorität:

Personen ab 75 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen mit hohem Risiko, unabhängig vom Alter

  • Impfung möglich ab dem 11. Januar 2021
  • Voranmeldung per E-Mail oder telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)
  • um die Organisation zu erleichtern:
    • geben Sie Ihren vollständigen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Adresse, Telefon, E-Mail, den Namen Ihres Hausarztes, welche chronischen Krankheiten Sie haben und ob Sie unter schweren Allergien leiden, an
    • lesen Sie die Informationsdokumente des BAG

Personen zwischen 65 und 74 Jahren und Personen unter 65 Jahren mit einer chronischen Erkrankung, die in der 1. Phase nicht geimpft wurden

  • Impfung voraussichtlich ab Ende Februar 2021 möglich
  • Voranmeldung per E-Mail oder Telefon bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)
  • um die Organisation zu erleichtern:
    • geben Sie Ihren vollständigen Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Adresse, Telefon, E-Mail, den Namen Ihres Hausarztes, welche chronischen Krankheiten Sie haben und ob Sie unter schweren Allergien leiden, an
    • lesen Sie die Informationsdokumente des BAG

Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Personal, welches gefährdete Personen betreut

  • Impfung voraussichtlich bereits ab Februar 2021 möglich
  • Impfung wird von der Gesundheitseinrichtung organisiert

Personen mit engem Kontakt (im gleichen Haushalt lebend) zu gefährdeten Personen

  • Impfung voraussichtlich ab März 2021 möglich
  • Voranmeldung bei einem Impfzentrum (Kontaktdaten später verfügbar) oder per E-Mail/Telefon bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)

Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen mit Infektionsrisiko und Ausbruchspotenzial (z. B. Behinderteneinrichtungen)

  • Impfung voraussichtlich ab März 2021 möglich
  • Impfung wird von der Einrichtung organisiert

Erwachsene Bevölkerung ohne besonderes Risiko

  • Impfung wahrscheinlich ab April-Mai möglich, abhängig vom Eintreffen der Impfstoffdosen
  • Voranmeldung bei einem Impfzentrum (Kontaktdaten später verfügbar), in einer Apotheke oder per E-Mail/Telefon bei Ihrem Arzt oder dem Arzt in Ihrer Region (Liste auf der Website der VSÄG verfügbar)

Die Impfung löst eine Immunantwort aus, die das für COVID-19 verantwortliche Virus bei einer Ansteckung unschädlich macht. Sie findet auf freiwilliger Basis statt. Detaillierte informationen sind auf dem Impf-Infohub des BAG oder bei der nationalen Infoline Covid-19-Impfung (täglich 6 bis 23 Uhr): +41 58 377 88 92 verfügbar. 

  • um sich vor einer Ansteckung mit COVID-19 und möglichen Komplikationen zu schützen
  • um die Zahl der Hospitalisierungen zu senken und so die Betreuung all jener Personen zu gewährleisten, die eine Behandlung benötigen
  • um die negativen gesundheitlichen, psychischen, sozialen wie wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu reduzieren und die Rückkehr zu einem normalen Leben zu ermöglichen

Es sind pro Person zwei Impfdosen notwendig, die in einem Abstand von einem Monat verabreicht werden. Der erwartete Impfschutz tritt etwa sieben Tage nach der Verabreichung der zweiten Dosis ein.

Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Kosten der Impfung werden vollständig von der Krankenversicherung (ohne Franchise oder Selbstbehalt), den Kantonen und dem Bund übernommen.

Da die Impfstoffe von Swissmedic zugelassen wurden, erfüllen sie hohe Anforderungen in Bezug auf Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit. Laut den von Swissmedic ausgewerteten Studiendaten beträgt der Impfschutz für Erwachsene sieben Tage nach der Verabreichung der zweiten Impfdosis über 90 %. Die während der Zulassungsstudien am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind mit denen einer Grippeimpfung vergleichbar. Weitere Informationen finden sie auf der Website des BAG.

Reisen und Rückkehr ^

Obligatorische Quarantänemassnahmen für Reisende aus bestimmten Risikogebieten 

Der Bundesrat hat beschlossen, dass ab dem 6. Juli 2020 eine Quarantänepflicht für Personen gilt, die aus einem Staat oder einem Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gemäss der Liste des Bundesamtes für Gesundheit.

Jede Person, die sich im einem Staat oder einem Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus aufgehalten hat, ist verpflichtet das folgende Verfahren einzuhalten:

  • sich auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben;
  • sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (Quarantäne);
  • die Ankunft in der Schweiz innerhalb von zwei Tagen bei den zuständigen kantonalen Behörden zu melden.

Personen, die sich als Transitpassagiere weniger als 24 Stunden in einem Staat oder einem Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgehalten haben, sind von der Quarantäne ausgenommen.

Für den Kanton Wallis kann die Rückreise in die Schweiz wie folgt gemeldet werden:

Weitere Informationen sind hier sowie auf www.promotionsantevalais.ch abrufbar.

Test ^

Was sind die Symptome?

Die häufigsten Symptome sind:

  • Symptome akuter Atemwegserkrankungen (z.B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen) und/oder
  • Fieber und/oder
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns und/oder
  • akute Verwirrtheit oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei älteren Menschen
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeine Schwäche
  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
  • Hautausschläge (z. B. Pseudo-Frostbeulen, urtikarielle, vesikuläre oder morbilliforme Exantheme)

BAG Verdachtskriterien

 

Wer muss sich testen lassen?

Alle Personen ab 12 Jahren, die Symptome aufweisen, die für COVID-19 sprechen (siehe oben), müssen sich testen lassen.

Falls Sie Symptome zeigen, bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie sämtliche Kontakte mit anderen Personen.

Um zu erfahren, ob Sie sich testen lassen müssen, führen Sie die Selbsteinschätzung auf www.coronacheck.ch durch.

Bis Sie das Testergebnis erhalten, bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie sämtliche Kontakte mit anderen. Folgen Sie anschliessend den Anweisungen, die Ihnen mit dem Testergebnis übermittelt werden.

Falls Ihnen nicht empfohlen wird, sich testen zu lassen, warten Sie nach dem Abklingen der Symptome mindestens 24 Stunden ab, bevor Sie das Haus verlassen. Falls erneut Symptome auftreten, führen Sie noch einmal die Selbsteinschätzung durch.

Bei anhaltenden (> 3 Tage) Symptomen oder beim schlechten Allgemeinzustand kontaktieren Sie einen Kinderarzt/eine Kinderärztin.

Kinder unter 12 Jahren, die leichte Symptome zeigen, müssen nicht unbedingt getestet werden, es sei denn, der Kinderarzt/die Kinderärztin ist anderer Meinung.

Falls Sie Symptome zeigen, bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie sämtliche Kontakte mit anderen Personen.

Um zu erfahren, ob Sie sich testen lassen müssen, führen Sie die Selbsteinschätzung auf www.coronacheck.ch durch.

Bis Sie das Testergebnis erhalten, bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie sämtliche Kontakte mit anderen. Folgen Sie anschliessend den Anweisungen, die Ihnen mit dem Testergebnis übermittelt werden.

Falls Ihnen nicht empfohlen wird, sich testen zu lassen, warten Sie nach dem Abklingen der Symptome mindestens 24 Stunden ab, bevor Sie das Haus verlassen. Falls erneut Symptome auftreten, führen Sie noch einmal die Selbsteinschätzung durch.

Wo kann man sich testen lassen?

Personen ab 12 Jahren

Der Test kann mit ärztlicher Beratung in der Mehrheit der Arztpraxen oder in einem der folgenden Zentren durchgeführt werden:

  • Visp
    Spital Visp, Nofallstation, Pflanzettastrasse 8 
    Täglich 24h/24

  • Sitten
    Spital Sitten, Nofallstation, Av. Grand-Champsec 80
    Täglich 24h/24

  • Sitten
    Policlinique de Valère, Av. de la Gare 27
    www.cliniquevalere.ch/urgences
    Von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:30 Uhr, auf Voranmeldung: 027 327 19 11

  • Martinach
    Spital Martinach, Nofallstation, Av. de la Fusion 27
    Täglich 24h/24

  • Monthey
    Permanence médicale du Chablais, Route de Morgins 54
    www.hopitalrivierachablais.ch/permanence-chablais
    Täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr

  • Vouvry
    Maison de la Santé du Haut-Lac, Rue Grand’Vigne 6
    Von Montag bis Freitag, auf Voranmeldung: 024 482 00 90

  • Rennaz
    Spitalzentrum Rennaz, Nofallstation, Route du Vieux-Séquoia 20
    https://www.hopitalrivierachablais.ch/urgences  
    Täglich 24h/24

     

  • Val D’Illiez
    Centre et Permanence médicale de Val D'Illiez, Route de Champéry 22, täglich, mit Vereinbarung, 024 477 35 11
     
  • Monthey
    Labor Analab AG, Av. de la Gare 42
    Von Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, sowie Samstag von 9:00 bis 12:00 Uhr, mit oder ohne Vereinbarung, 027 544 40 50 

  • Collombey
    cabinet médical du Verger, Ch. du Verger 3
    Auf Voranmeldung: www.cmv.agenda.ch 

  • Vouvry
    Maison de la Santé du Haut-Lac, Rue Grand’Vigne 6
    Auf Voranmeldung: mshl-generalistes.agenda.ch oder www.mshl.ch

  • Vevey
    Avenue de la Prairie 3
    nur nach Vereinbarung, vorzugsweise online unter www.hopitalrivierachablais.ch/depistage-covid oder telefonisch unter 079 619 71 53 

Was ist ein Schnelltest?

  • Der Schnelltest wird wie bei den molekularbiologischen Tests (PCR) mit einem Nasen-Rachen-Abstrich durchgeführt.
  • Das Resultat ist nach 15 Minuten verfügbar.

Für wen sind die Schnelltests bestimmt?

Schnelltests werden nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen, nämlich:

  • seit weniger als 4 Tagen Symptome von COVID-19 aufweisen
  • keine gefährdete Person sein
  • nicht hospitalisiert werden und
  • keine Pflegeperson mit direktem Kontakt mit Patienten sein.

Weitere Informationen des BAG

Sollte zusätzlich zu einem negativen Schnelltest ein PCR-Test durchgeführt werden?

Ja, in folgenden Fällen:

  • hoher klinischer Verdacht (z.B. Vorhandensein typischer Symptome nach Kontakt mit einem bestätigten Fall) oder
  • Verschlimmerung der Symptome oder Auftreten neuer Symptome oder
  • Anhalten der Symptome (keine Besserung) für zwei oder mehr Tage

Kann die Dauer der Quarantäne im Falle eines negativen Schnelltests verkürzt werden?

  • Nein, ein negativer Schnelltest hat keinen Einfluss auf die Dauer der Quarantäne für nicht symptomatische Personen.
  • Zudem wird der Test für nicht symptomatische Personen nicht übernommen, wenn er nicht vom Kantonsarzt angeordnet oder durch das SwissCovid App mitgeteilt wurde.

Wo kann ein Schnelltest durchgeführt werden?

Der Schnelltest kann in den meisten Arztpraxen durchgeführt werden oder in:

Wer bezahlt?

Siehe entsprechende Rubrik weiter unten.
 

 

Kinder unter 12 Jahren

Kontaktieren Sie einen Kinderarzt/eine Kinderärztin oder suchen Sie die pädiatrische Notfallstation der Krankenhäuser Visp, Sitten oder Rennaz auf.

Wer bezahlt?

Seit dem 25. Juni 2020 werden die Kosten für die Tests von Personen, die Symptome aufweisen, direkt dem zuständigen Versicherer in Rechnung gestellt und vom Bund übernommen. Andernfalls gehen die Kosten zu Lasten der Person, die den Test fordert (die untersuchte Person oder ihr Arbeitgeber).

BAG Faktenblatt Kostenübernahme

 

Massnahmen ^

Nationale Massnahmen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Januar 2021 die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erweitert. 

Mitteilung des Bundesrates vom 13. Januar 2021

Massnahmen und Verordnungen auf Bundesebene

 

Kantonale Massnahmen

Einzelne Massnahmen, die bereits auf kantonaler Ebene angewandt werden und die über die Bestimmungen des Bundes hinausgehen, bleiben weiterhin in Kraft. 

  • Der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort auf Märkten ist verboten
  • Parteiversammlungen sind verboten
  • In den Schulen ab dem 3. Zyklus (Orientierungsschule) gilt die Maskenpflicht ebenfalls.
  • Im Jahr 2021 sind Fastnachtsumzüge verboten
  • Genehmigung von Besuchen in APH und Spitälern unter strengen Auflagen können je nach der gesundheitlichen Situation der betreffenden Einrichtung festgelegt werden

Wirtschaft ^

Unterstützung für die Wirtschaft

Der Grosse Rat hat in der Novembersession einen zusätzlichen Kredit von 20 Millionen Franken zur Unterstützung der Wirtschaftssektoren, die von den am 22. Oktober, 6. November und 27. Dezember 2020 beschlossenen Einschränkungen besonders betroffen sind, verabschiedet. Darüber hinaus wurden weitere 9 Millionen Franken zur Unterstützung des Veranstaltungs- und Reisesektors bewilligt. 

  • Informationen über Entschädigungen für Unternehmen, die ihren Betrieb einstellen mussten, befinden sich hier.
  • Informationen zur Entschädigung für Unternehmen in der Reise-, Veranstaltungs- und Freizeitbranche befinden sich hier.

Kurzarbeit und Stellenmarkt 

Die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit hat spezifische und vereinfachte Verfahren für Anträge auf Kurzarbeit sowie für Arbeitssuchende eingeführt. Der Bundesrat hat am 1. Juli 2020 die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung von zwölf auf achtzehn Monate verlängert. Weitere Einzelheiten zu dieser Massnahme sind auf der Webseite des Bundes zu finden.

Schutz der Arbeitnehmer und Arbeitsbeziehungen

Empfehlungen, Checklisten, Prüflisten und Kontaktinformationen für Arbeitnehmerschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sind auf der Website der Dienststelle für Arbeitnehmerschutz und Arbeitsverhältnisse verfügbar.
 

Schule ^

Für Schulen auf Tertiärstufe ist der Fernunterricht für alle Studierenden obligatorisch. Der Unterricht in der obligatorischen und Sekundarschule sowie in der Berufsausbildung findet so normal wie möglich statt.

Schulbeginn 2020-2021

Allgemeine Informationen zum Schulbeginn 2020-2021.

Schutzkonzepte für die obligatorischen Schulen und die Allgemeine Sekundarstufe II.

Schutzkonzept für die Berufsausbildung. 

Kriterien für COVID-19-Screening für Kinder und Jugendliche

Homeoffice-Pflicht ^

Der Staatsrat erinnert daran, dass alle Walliser Unternehmen, wann immer möglich, auf Homeoffice zurückgreifen und die strikte Anwendung der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden bezüglich der Hygiene- und der Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz sicherstellen müssen. Zu diesem Zweck stellt er Unternehmen ein Hilfsmittel für die Selbstkontrolle sowie Informationen zur Verfügung, mit dem Ziel, optimale Umsetzungspraktiken zu fördern. Das kantonale Arbeitsinspektorat wird in den kommenden Wochen eine Präventionskampagne sowie Stichproben in Unternehmen durchführen.

Weitere Informationen

FAQ ^

Häufig gestellte Fragen

Einen Überblick über die Schutzmassnahmen sowie ein umfassender FAQ-Katalog zum Thema Qauarantäne sind ebenfalls bei der Gesundheitsförderung Wallis verfügbar. 

Ausführliche Informationen sowie eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit.

Die Verordnung und die Erläuterungen über die Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus sind hier abrufbar.

Gemäss der vom Bund beschlossenen Eindämmungsstrategie muss jede Person, die Symptome von COVID-19 aufweist, so rasch wie möglich getestet werden. Alle Personen mit Symptomen, die denen von COVID-19 ähneln, werden aufgefordert, eine Selbsteinschätzung auf www.coronacheck.ch oder dem EchoSOS-Antrag vorzunehmen. Je nach Einschätzungsergebnis sollteIim Anschluss sollte entweder ein Testzentrum oder der Hausarzt aufgesucht werden. Die Personen, die positiv getestet werden sowie ihre Kontaktpersonen werden isoliert, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.

Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, werden zu Hause für mindestens 10 Tage und 48 Stunden nach Abklingen der Symptome isoliert. Ihre Kontakte werden zu Hause für 10 Tage unter Quarantäne gestellt.
Es werden nur schwere Fälle ins Spital eingeliefert, wie vom Bundesamt für Gesundheit empfohlen. Die Versorgungskanäle sind sowohl in den Gesundheitseinrichtungen als auch in den Arztpraxen gut getrennt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die Personen, die von Angehörigen betreut werden, sind anfällig. Um ihre Angehörigen zu schützen, müssen die Betreuerinnen und Betreuer für die strikte Einhaltung der Weisungen des Bundesrates sorgen, ihren Kontakt zur Aussenwelt so weit wie möglich einschränken und Hilfe von anderen annehmen. Das Bundesamt für Gesundheit legt diese Empfehlungen im Einzelnen dar. 

Das Bundesamt für Gesundheit hat eine Reihe von Empfehlungen für die Fachkreise herausgegeben. Dabei handelt es sich sowohl um allgemeine Empfehlungen als auch um Vorsichtsmaßnahmen für besonders gefährdete Personen, die im Mittelpunkt der Epidemie-Management-Strategie stehen. Nützliche Informationen betreffend Kurzarbeitsentschädigung und Coronavirus befinden sich aur der Seite der Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit.

NEIN, Ihr Arbeitgeber kann von seinem Angestellten/Arbeitnehmer nur eine medizinische Untersuchung verlangen. Der konsultierte Arzt (im Prinzip der behandelnde Arzt) ist der einzige, der über die notwendigen medizinischen Untersuchungen entscheiden kann.

JA, Ihr Arbeitgeber kann ein ärztliches Zeugnis verlangen, wenn der Arbeitnehmer auf eigene Entscheidung nicht zur Arbeit kommt (nach 3 Tagen Abwesenheit).

NEIN, Ihr Arbeitgeber kann kein ärztliches Zeugnis verlangen, wenn der Arbeitnehmer zu Hause bleibt, um andere Arbeitnehmer am Arbeitsplatz gemäss den Anweisungen seines Arbeitgebers zu schützen (Arbeitsunfähigkeit). Der Arbeitnehmer braucht seine Abwesenheit von der Arbeit nicht durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen.

NEIN, ein Arzt ist nicht gesetzlich verpflichtet, ein ärztliches Zeugnis auszustellen. Ein Patient, der seinen Arzt ordnungsgemäss konsultiert hat, kann jedoch im Falle eines Arbeitsunterbruchs ein ärztliches Zeugnis erwarten. Es ist Sache des konsultierten Arztes, so objektiv wie möglich zu beurteilen, ob der Gesundheitszustand seines Patienten mit der Wiederaufnahme seiner beruflichen Tätigkeit vereinbar ist oder nicht

JA, ausnahmsweise kann ein Arzt, der seinen Patienten und seine Krankengeschichte kennt, in begrenzter Weise beurteilen, ob die angebliche Arbeitsunfähigkeit vorliegt, bevor er den Patienten untersucht. Die Dauer der Rückwirkung sollte einige Tage höchstens aber eine Woche nicht überschreiten. 
Ein rückwirkendes ärztliches Zeugnis sollte in jedem Fall die folgenden Elemente enthalten: 
1) Datum des Beginns der Arbeitsunfähigkeit, 
2) Datum der Ausstellung des ärztlichen Zeugnisses und
3) Datum der ersten Behandlung oder Konsultation.

Fachspezifische Kontakte ^

Dienststelle für Gesundheitswesen
Kantonsarztamt
027 606 49 00
medecin-cantonal@admin.vs.ch

Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit
KAE-Anfragen NUR per E-Mail an: diha-kae-alv@admin.vs.ch
HOTLINE Kurzarbeit – Coronavirus
027 606 73 48
09.00-11.00 und 14.00-16.00 - Montag bis Freitag

Kantonale Steuerverwaltung
Kantonale Hilfen für Selbständige und Geschäftsführer

Dienststelle für Kultur
Zusätzliche Informationen erhalten Sie per E-Mail an SC-COVID19@admin.vs.ch. Hotline : +41 27 606 45 69

Auskünfte über die Massnahmen und Veranstaltungen
Im Zweifelsfall können Informationen unter info.covid@ocvs.ch eingeholt werden. 

Ratgeber von Gesundheitsförderung Wallis

Psychologische Unterstützung

Abgeschlossenheit und innerfamiliäre Gewalt
Opferhilfe: 027 946 85 32 oder www.vs.ch/de/web/sas/lavi-kontaktformular

Freiwilligenarbeit und Betreuung
Für Gesundheitsfachleute: adrien.duc@admin.vs.ch oder alain.meier@admin.vs.ch
Für Freiwillige mit einer anderen Ausbildung: www.suisseresponsable.ch

Für Personen, die eine Unterstützung brauchen: www.benevoles-vs.ch, 027 324 95 37, info@benevoles-vs.ch