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Handels- und Fachmittelschule S. Corinna Bille / HES-SO in Siders - Einweihung des neuen Gebäudes

16/09/2019 | Dienststelle für Unterrichtswesen | Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie

Im Beisein der Staatsräte Jacques Melly (Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt) und Christophe Darbellay (Vorsteher des Departements für Wirtschaft und Bildung) wurde das neue Gebäude der Handels- und Fachmittelschule Siders offiziell eingeweiht. Der Neubau bietet nicht nur Platz für die 400 Schüler der Schule für Berufsvorbereitung (SfB) und der HFMS Siders, sondern auch für Unterrichtsräume der HES-SO Valais-Wallis. Insgesamt werden über 500 Studierende und Lernende die neue Bildungsstätte besuchen, deren Bau 49 Millionen Franken gekostet hat.

Der heute eingeweihte Komplex in Siders besteht aus vier Etagen mit zehn Unterrichtsräumen, einer Verwaltungsetage, zwei Kleinhörsälen mit 130 Plätzen, einer Cafeteria von 400 Quadratmetern und einer Doppelturnhalle. Mit dem Bau wurde im Frühjahr 2015 begonnen, er dauerte vier Jahre und wurde vor kurzem, mit der Inbetriebnahme der Anlage für das Schuljahr 2019/20, abgeschlossen.

Südlich des Bahnhofs Siders gelegen, ermöglicht es das Gebäude, dass alle Schüler der HFMS, die zuvor auf drei Standorte in der Stadt verstreut waren, ihren Unterricht jetzt an ein und demselben Ort besuchen können. Zusätzlich dient es auch der Bewältigung des Wachstums der HES-SO Valais-Wallis, denn eine Etage des Gebäudes ist den Studierenden der HES-SO-Abteilung Soziale Arbeit vorbehalten. Somit werden über 500 Studierende und Lernende diese Bildungsstätte besuchen, für deren Baukosten von 49.7 Millionen Franken der Staat Wallis, mit seinem Spezialfinanzierungsfonds «Berufsbildung» (44.5 Millionen Franken), und die Gemeinde Siders (5.2 Millionen Franken) gemeinsam aufgekommen sind.

Ausgeführt wurde das Projekt nach den Plänen des Architekturbüros Bonnard & Woeffray in Monthey. Dieses ging als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervor, der von der Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie (DHDA) im Sommer 2011 durchgeführt worden war. Durch seine enge Anbindung an die Realisierung des Busbahnhofs Siders, zu welchem auch der neue Fussgängerübergang und das Parkhaus südlich der Bahngleise gehören, ist das Gebäude Teil eines städtebaulichen Gesamtkonzepts, das in Bezug zum Angebot des öffentlichen Verkehrs steht. Durch seine Nähe zum Kulturzentrum Alter Schlachthof und zum Gebäude der Association sierroise de loisirs et culture (ASLEC) fügt es sich überdies auch in einen städtischen Kontext ein, mit Anschluss an das Zentrum, das gesellschaftliche Leben und die Einkaufszone von Siders.

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