Unterstützung für kommunale Projekte
Anpassung an den Klimawandel
Die Gemeinden sind gefordert, sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen und sich an dessen Folgen anzupassen. Um sie dabei zu unterstützen, hat der Kanton Wallis im Juni 2025 einen Projektaufruf an die Gemeinden lanciert. Von den 42 eingereichten Projekten wurden 28 ausgewählt und erhalten eine finanzielle Unterstützung vom Staat Wallis.
Ziele
Mit der Unterstützung dieser Projekte möchte der Kanton:
- Förderung von Gemeinden, die sich für Nachhaltigkeit engagieren oder dies künftig tun möchten – insbesondere im Hinblick auf eine bestmögliche Anpassung an den Klimawandel.
- Finanzielle Unterstützung von Projekten, die zur Umsetzung der kantonalen Agenda 2030 beitragen.
- Sichtbarmachung engagierter Gemeinden und Projekte.
Die Projekte müssen mindestens eines der folgenden Themen betreffen:
- Resilienz gegenüber zunehmenden Naturgefahren
- Optimierung der Wassernutzung
- Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
IM RAHMEN DER PROJEKTAUSSCHREIBUG AUSGEWÄHLTE PROJEKTE
1. Aletsch – Regionale Wasserversorgungsplanung
Projekttitel: Regionale Wasserversorgungsplanung
Verantwortliche Gemeinde: Wasserwirtschaftsverband Aletsch (Verbandsmitglieder sind die Gemeinden Bettmeralp, Bitsch Lax und Riederalp)
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Bellwald, Bettmeralp, Binn, Bitsch, Bister, Ernen, Fiesch, Fieschertal, Grengiols, Lax, Mörel-Filet, Riederalp
Projektzeitraum: Herbst 2025 bis Winter 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Ziel dieses Projekts ist es, eine strategische Planung für die zukünftige Trinkwasserversorgung in der Region Aletsch (12 Gemeinden) zu erstellen. Eine zentrale Frage dabei ist, wie sich das Klima in der Region Aletsch verändert und welche Auswirkungen diese Veränderung auf die Trinkwasserversorgung und die Bewässerung hat. Geplant sind:
- Eine Analyse der aktuellen Situation und die Erstellung von Wasserbilanzen
- Die Ausarbeitung verschiedener Versorgungsszenarien auf der Grundlage dieser Bilanzen
- Eine auf der Grundlage dieser Szenarien basierende Ausarbeitung eines Ausbaukonzepts für die zukünftige Versorgung und die Festlegung der zur Erreichung der Ziele erforderlichen Massnahmen
Das übergeordnete Ziel besteht darin, technisch sinnvolle und wirtschaftlich vorteilhafte Lösungen zu finden und die Zusammenarbeit in der Region zu stärken.
2. Brig-Glis – Pilotphase Mehrfachnutzung und Sicherung der Wasserressourcen im Einzugsgebiet Saltina
Projekttitel: Pilotphase Mehrfachnutzung und Sicherung der Wasserressourcen im Einzugsgebiet Saltina
Verantwortliche Gemeinde: Brig-Glis
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Ried-Brig, Termen
Projektzeitraum: Februar 2026 – September 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Projekt umfasst die Phasen «Konzeption und Festlegung der Strategie» sowie «Umsetzung».
Es befasst sich mit der Nutzung und Erhaltung der Wasserressourcen im Einzugsgebiet der Saltina. Ziel ist es, die bestehende interkommunale Zusammenarbeit im Trinkwassernetz Simplon Nord auszubauen. Gemeinsam soll eine Strategie für die multifunktionale Nutzung von Wasser entwickelt werden. In einem nächsten Schritt wird die Zusammenarbeit auf die Bewässerung ausgeweitet. So wird der eingeschlagene Weg zu einer gemeinsamen, multifunktionalen Wassernutzung in den Gemeinden Ried-Brig, Termen und Brig-Glis konkret fortgesetzt.
3. Zermatt-Visp – Regionaler Trinkwasserverbund Zermatt-Visp
Projekttitel: Regionaler Trinkwasserverbund Zermatt-Visp
Verantwortliche Gemeinde: Stalden
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Zermatt, St. Niklaus, Visp
Projektzeitraum: Grundlagenbeschaffung Sommer 2024, Machbarkeitsstudie ab Oktober 2025, Abschluss der Machbarkeitsstudie 2026, Mögliches Vorprojekt 2026 / 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Projekt befindet sich derzeit in der Machbarkeitsphase und hat zum Ziel, eine interkommunale Wasserstrategie zu entwickeln, die die langfristige Versorgungssicherheit, die Ressourceneffizienz und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden zwischen Zermatt und Visp stärkt. Ziel dieser Studie ist es, die aktuelle Versorgungssituation umfassend zu analysieren, bestehende Lücken und Risiken zu identifizieren und mögliche Lösungen vorzuschlagen. Ergänzend dazu werden das Potenzial einer möglichen Stromproduktion und die mögliche Nutzung des geplanten Mehrzweckbeckens in Gornerli oberhalb von Zermatt untersucht.
Folgende Phasen sind vorgesehen:
- Bedarfsermittlung
- Festlegung der Grundlagen
- Machbarkeitsstudie
- Abschluss der Machbarkeitsstudie
- Mögliche Ausarbeitung eines Vorprojekts
4. Stalden – Neugestaltung Friedhofsareal
Projekttitel: Neugestaltung Friedhofsareal
Verantwortliche Gemeinde: Stalden
Weitere beteiligte Gemeinde(n): –
Projektzeitraum: 05.06.2025: Baubewilligung vom Kanton erhalten, Q4 2025 – Q1 2026: Entfernung der verbleibenden Gräber, Q2 – Q4 2026: Neugestaltung des alten Friedhofs
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt zur Neugestaltung des Friedhofs von Stalden besteht hauptsächlich aus einer Landschaftsmassnahme, mit der Kiesflächen in Grünflächen umgewandelt werden sollen, um das Klima positiv zu beeinflussen und den alten Friedhof ökologisch aufzuwerten.
Die wichtigsten Massnahmen umfassen:
- Entsiegelung der bestehenden versiegelten Flächen
- Bodensanierung
- Anpflanzung von hochstämmigen Bäumen, Hecken, Sträuchern und klimaresistenten Stauden (anstelle der derzeitigen Kiesfläche), die die Biodiversität fördern und keine Neophyten sind.
- Die Wiederherstellung des historischen Obstgartens
- Für alle zugängliche Wege
- Die Integration eines ressourcenschonenden automatischen Bewässerungssystems
- Die Einrichtung von schattigen Erholungsbereichen
5. Ausserberg – Nutzung von Suonen/Wässerwasser im Sinne der Klimastrategie 2060
Projekttitel: Nutzung von Suonen/Wässerwasser im Sinne der Klimastrategie 2060
Verantwortliche Gemeinde: Ausserberg
Weitere beteiligte Gemeinde(n): –
Projektzeitraum: Januar 2026 – September 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt hat zum Ziel, das vorhandene Potenzial an überschüssigem Wasser aus Suonen und Bewässerungsanlagen im Rahmen der Klimastrategie der Gemeinde nachhaltig und effizient zu nutzen. Es ist vorgesehen, die bisher vorrangig für die Löschwasserversorgung bestimmten Infrastrukturen (Löschwasserbecken aktuell in Planung) durch eine Erweiterung mit energetischer Nutzung «Turbinierung», d. h. ein kleines Wasserkraftwerk, zu ergänzen.
Folgende Massnahmen sind vorgesehen:
- Machbarkeitsstudie
- Studie
- Technischer Bericht
- Konzeption und Festlegung der Strategie
- Bauprojekt / Inbetriebnahme
- Detailplanung
- Ausschreibungsprojekt
- Ausschreibung und Beginn der Umsetzung
- Ausführung und Bauleitung
6. Varen – Extensivierung von Grünflächen
Projekttitel: Extensivierung von Grünflächen
Verantwortliche Gemeinde: Varen
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: 01.01.2026–31.12.2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt sieht die Extensivierung von Grünflächen in der Gemeinde vor. Konkret ist geplant, mehrere Rasenflächen aufzuwerten, indem sie in Blumenwiesen umgewandelt werden.
Folgende Massnahmen sind geplant:
- Machbarkeitsstudie: Bestandsaufnahme, Klärung der Grundlagen, Klärung der Anforderungen Dritter)
- Konzept und Strategie: Auswahl geeigneter Methoden, Auswahl geeigneter Flächen)
- Umsetzung: Detailplanung, Ausführung
7. Inden – Biodiverser und klimaresilienter Dorfplatz
Projekttitel: Biodiverser und klimaresilienter Dorfplatz
Verantwortliche Gemeinde: Inden
Weitere beteiligte Gemeinde(n): –
Projektzeitraum: April 2026 – Oktober 2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt, das sich derzeit in der Umsetzungsphase befindet, hat zum Ziel, den Dorfplatz von Inden biodivers und klimaresistent zu gestalten. Geplant sind insbesondere die Anpflanzung einheimischer Sträucher und Kletterpflanzen, die Schaffung eines Biotops und schattiger Erholungsbereiche sowie die Integration von Wasserelementen. Eine Einweihungsfeier, ein partizipativer Prozess und Kommunikationsmassnahmen begleiten die Umsetzung des Projekts.
8. Sierre – Naturzone des Chemin des Moulins
Projekttitel: Natur- und Erholungszone am Chemin des Moulins
Verantwortliche Gemeinde: Siders
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Entwurf im Jahr 2026 und Umsetzung im Jahr 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt sieht die Bereitstellung einer Erholungs- und Naturzone in direkter Nähe des Wildbachs Monderèche für die Bewohner der Gebäude der Zone Longs-Prés und des Viertels Muraz vor, d.h. für etwa 1'500 Personen. Die geplanten Massnahmen betreffen die Phase der Konzeptualisierung/Strategiefestlegung: Variantenstudien, Vorprojekt und Realisierungsprojekt; und der Umsetzung: Realisierung der Massnahmen, die im Rahmen des Studienvorprojekts validiert wurden. Ziel ist die Bekämpfung von Hitzeinseln durch angepasste Arten und schattige Bereiche.
9. Verband der Gemeinden von Crans-Montana – Konzeption eines gemeindeübergreifenden Klimaplans
Projekttitel: Konzeption eines gemeindeübergreifenden Klimaplans
Verantwortliche Gemeinde: Verband der Gemeinden von Crans Montana (ACCM) : Crans-Montana, Icogne et Lens.
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: November 2025 bis zum Dezember 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Ziel dieses Projekts ist die Konzeption eines gemeindeübergreifenden Klimaplans für den Gemeindeverband von Crans-Montana (ACCM). Der Plan soll eine gemeinsame Vision definieren, ehrgeizigere konkrete Massnahmen entwickeln und die Anstrengungen auf interkommunaler Ebene koordinieren.
Folgende Aktivitäten sind vorgesehen: Definition einer Governance zur Verwaltung des interkommunalen Klimaplans, Bestandsaufnahme der von den Gemeinden bereits ergriffenen Massnahmen und Bewertung der mit dem Klimawandel verbundenen Risiken für das Gebiet, Definition einer gemeinsamen Vision für die drei Gemeinden, Identifizierung der wichtigsten Themen und Herausforderungen, Definition einer Strategie mit Zielen und zugehörigen Massnahmen, Umsetzung der ersten Massnahmen.
10. Crans-Montana – Anpassungsstrategie durch Biodiversität
Projekttitel: Strategie zur Klimaanpassung in städtischen Gebieten durch Biodiversität und Böden
Verantwortliche Gemeinde: Crans-Montana
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Dezember 2025 - November 2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt in der Studienphase zielt darauf ab, auf der Grundlage der kantonalen Kartierung der Hitzeinseln eine Priorisierung von 10 bis 15 Gemeindeparzellen in städtischen Gebieten vorzunehmen, auf denen Biodiversitäts- & Bodenmessungen durchgeführt werden sollten. Auf dieser Grundlage wird ein Aktionsplan mit Vorschlägen für jährliche Massnahmen in den nächsten 5 Jahren erstellt.
11. St-Léonard – Begrünung des Schulhofs
Projekttitel: Teilweise Begrünung des Schulhofs
Verantwortliche Gemeinde: Saint-Léonard
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: 11.2025-04.2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt, das sich in der Umsetzungsphase befindet, sieht die Begrünung und Neugestaltung einer wasserdurchlässigen Fläche von etwa 100 m2 auf einem Schulhof vor (betrifft 180 bis 200 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1H bis 8H und etwa 20 Lehrkräfte). Vorgesehen sind eine leichte Pergola aus Holz mit schattenspendenden Pflanzen, ein erhöhter Garten/Gemüsekasten aus einheimischem Holz für die Schüler, ein Weg in Form eines "japanischen Schritts" und ein Beet mit Landschaftsbepflanzung (ca. 17-18 m2) sowie eventuell ein dekoratives Objekt aus Holz. Die Hauptpflanzungen umfassen zwei Bäume, eine Weinrebenreihe, etwa zehn einheimische Pflanzen und ca. 50 m2 Blumenwiese mit einheimischem OHS-Saatgut.
12. St-Léonard - Rue de la Grande-Meunière (Strasse der Grossen Müllerin)
Projekttitel: Instandsetzung der "Rue de la Grande-Meunière"
Verantwortliche Gemeinde: St-Léonard
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: 2025-2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Hauptziel dieses Umsetzungsprojekts ist die Renovierung [Unter- und Oberbau] eines Strassenabschnitts unter Einbeziehung konkreter Massnahmen gegen Hitzeinseln. Die Gesamtfläche beträgt 4'300 m2, wovon ca. 20% begrünt werden soll und ein grosser Teil der Fläche für die Versickerung von Meteorwasser vorgesehen ist.
13. Grimisuat – Fussballplatz in Champlan
Projekttitel: Umgestaltung des Fussballplatzes von Champlan in einen Begegnungsraum, der der Artenvielfalt und dem Klima zuträglich ist
Verantwortliche Gemeinde: Grimisuat
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Globales Projekt: 2024-2028, Umsetzung Phase 1 und 2: 2026-2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Ziel dieses Umsetzungsprojekts ist die Umgestaltung des Fussballplatzes im Dorf Champlan zu einem Ort der Begegnung, der der Artenvielfalt und dem Klima förderlich ist. Die geplanten Aktivitäten umfassen die Vorbereitung der Parzelle (Anlieferung von Erde, Bildung von Erdwällen), die Pflanzung von Bäumen, Sträuchern, Stauden und Blumenwiesen (59 Bäume, 390 m2 lebende Hecken, 790 m2 Blumenwiesen) und die Einrichtung der Infrastruktur (Multisportfeld, Verlegung des Spielplatzes, Stadtmöbel, WC).
14. Sitten Region - Interkommunale Verwaltung und Optimierung der Wassernutzung
Projekttitel: Interkommunale Verwaltung und Optimierung der Wassernutzung
Verantwortliche Gemeinde: Präsidentenkonferenz des Distrikts Sitten
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Ayent, Arbaz, Grimisuat, Savièse, Sitten, St-Léonard, Conthey
Projektzeitraum: September 2025 bis Dezember 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Gebiet der sieben Gemeinden ist mit einer zunehmenden Anfälligkeit für Dürreperioden und dem Druck auf die Wassernutzung konfrontiert. Derzeit erfolgt die Verwaltung mehrheitlich auf kommunaler und fragmentierter Ebene, wobei es kaum Zusammenschlüsse gibt.
Das Projekt zielt auf Folgendes ab:
- Kartierung der bestehenden Netze, Infrastrukturen und Vereinbarungen auf gemeindeübergreifender Ebene (Einzugsgebiete der Lienne und der Morge).
- Die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Zusammenhang mit Trinkwasser und Wasser zur Bewässerung zu identifizieren (Bedarf, Verfügbarkeit, Risikomanagement).
- Ermittlung der relevanten Massnahmen, die für eine effiziente interkommunale Verwaltung umgesetzt werden müssen, insbesondere die Möglichkeiten der Zusammenschaltung von Netzen.
- Analyse des Energiepotenzials in Verbindung mit den identifizierten Massnahmen
- Denkanstösse für die Definition eines interkommunalen Governance-Modells und eines gemeinsamen Finanzierungsmechanismus vorschlagen, um ein nachhaltiges und koordiniertes Vorgehen zu gewährleisten.
Dieses Projekt ist ein erster strategischer Schritt, der die Umsetzung konkreter Massnahmen im Bereich der Klimaanpassung und der Wasseroptimierung vorbereitet. Es ist bewusst offen gehalten, damit der Prozess auf einen grösseren Perimeter ausgeweitet werden kann.
15. Sitten – Rawil-Strasse
Projekttitel: Neugestaltung der Rawil-Strasse
Verantwortliche Gemeinde: Sitten
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Herbst 2026 > 2028
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt zur Umsetzung der Neugestaltung der Rawilstrasse hat zum Ziel, den Charakter der Strasse als Stadteingang zu stärken, den Komfort und die Sicherheit von Fussgänger:innen und Radfahrer:innen zu verbessern und den öffentlichen Verkehr zu fördern. Ausserdem soll dieser öffentliche Raum durch eine konsequente Bepflanzung mit Bäumen (25 Bäume), die Entsiegelung eines Teils der versiegelten Flächen, eine Erweiterung der Flächen für die sanfte Mobilität und eine Verringerung des Strassenquerschnitts zur Einhaltung der Verkehrsgeschwindigkeiten (dauerhafte Senkung der Geschwindigkeit auf 30 km/h im talseitigen Abschnitt) aufgewertet werden.
16. Veysonnaz - Integriertes Wassermanagement im Magrappé-Sektor
Projekttitel: Integriertes Wassermanagement im Magrappé-Sektor
Verantwortliche Gemeinde: Veysonnaz
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Nendaz, Sitten und Vex
Projektzeitraum: 2025-2027 (Machbarkeitsstudie, Projekt)
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt geht von dem kollektiven Wunsch aus, das Oberflächen- und Grundwasser im Sektor Magrappé zu verwalten, wo das Wasser, aus dem oberhalb gelegenen Einzugsgebietes abfliesst und weiter unten an der Station zu Setzungs- und Rutschungserscheinungen führt, die mit Baugebieten und wichtigen Infrastrukturen in Konflikt geraten.
Das Projekt, das sich im Stadium der Machbarkeitsstudie und des Vorprojekts befindet, sieht daher ein integriertes und kontrolliertes Management dieses Oberflächenwassers vor, mit Auffangen mit Hilfe von Drainagen, Umsetzung eines konformen Rückhaltebeckens und Weiterleitung des Überlaufs zum kommunalen Auslass, Schaffung eines Teichs, eines Biotops und eines Freizeitortes sowie Speisung der Suone von Vex mit einer Schleuse.
17. Conthey – Regengärten Champs du Moulin
Projekttitel: Regengärten Champs du Moulin: Aufwertung, Biodiversität und verantwortungsvoller Umgang mit Wasser
Verantwortliche Gemeinde: Conthey
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: 2026/2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Umsetzungsprojekt zielt auf die Schaffung von Regengärten ab, die in ein Strassenerneuerungsprojekt integriert werden. Das Projekt beinhaltet die Neugestaltung einer Strasse durch die Integration von nachhaltigen Baumassnahmen. Dazu gehört die Pflanzung von 6 Bäumen und die Aussaat der Gräben mit einer einheimischen Trockenblumenmischung, die an die Bedingungen des Mittelwallis angepasst ist.
18. Ardon – Kommunaler Parkplatz
Projekttitel: Neugestaltung des Gemeindeparkplatzes "Hall populaire" (Volkshalle)
Verantwortliche Gemeinde: Ardon
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: 2025-2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Stadtentwicklungsprojekt in der Planungs- und Umgestaltungsphase sieht die Umwandlung von ehemals asphaltierten Flächen in begrünte Flächen vor und trägt so dazu bei, städtische Wärmeinseln zu mildern, das Regenwassermanagement zu verbessern und die Biodiversität zu erhalten.
Folgende Massnahmen sind vorgesehen: eine Neugestaltung des kommunalen Parkplatzes (16 Fahrradstellplätze), die Begrünung der Parkflächen (Pflanzung von 42 Bäumen) und die Einführung von Lösungen, die die natürliche Versickerung von Regenwasser fördern, um dessen Bewirtschaftung zu verbessern (Wasserdurchlässigkeit in Rasengittersteinen).
19. Saxon - Florescat-Parkplatz
Projekttitel: Begrünung des Florescat-Parkplatzes
Verantwortliche Gemeinde: Saxon
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: August 2025 - März 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Umsetzungsprojekt ist Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts und der Aufwertung eines Ortes, der derzeit vollständig asphaltiert ist. Es sieht die Schaffung einer Bushaltestelle, eines Fahrradparkplatzes, von Ladeplätzen für Elektroautos, eines Ausstellungsbereichs, die Aufhebung von Parkplätzen zugunsten von Grünflächen (700 m2) und die Begrünung von Parkplätzen (1000 m2 Rasenpflaster und 29 Bäume) vor.
20. Fully - Diversifizierung der Weidenstecklinge
Projekttitel: Diversifizierung der Weidenstecklinge - Weide Fully
Verantwortliche Gemeinde: Fully
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Nov. 2025 – Nov. 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Ziel dieses Umsetzungsprojekts ist der Ersatz und die Verbesserung der bestehenden Mutterweide durch eine vielfältige und einheimische Mutterweide in der Baumschule des Forstreviers Collonges-Dorénaz-Fully. Diese Mutterweide versorgt die kantonalen und regionalen Vegetationstechniken mit Weidenstecklingen, insbesondere auf dem Rhône-Damm. Die geplanten Aktivitäten umfassen die Anpflanzung von Arten in drei definierten Abschnitten (Oberwallis, Mittelwallis und Unterwallis - Chablais), um die für ihre Region typischen Sorten zu erhalten. Die Sammlung soll durch die Entnahme von Stecklingen von wilden Individuen in den drei Regionen nach den Kriterien der genetischen Vielfalt und der Vielfalt des Entnahmeortes aufgebaut werden.
21. Bezirk Martigny - Kohärenz der Projekte zur Zusammenschaltung der Trinkwassernetze
Projekttitel: Begleitung von Gemeinden, um die Kohärenz bei Projekten zur Zusammenschaltung von Trinkwassernetzen zu gewährleisten und so die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.
Verantwortliche Gemeinde: Die 10 Gemeinden des Bezirks Martigny (Trient, Bovernier, Martigny-Combe, Martigny, Fully, Saillon, Saxon, Leytron, Riddes & Isérables) und Chamoson
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Herbst 2025 - Frühjahr 2027
Projektzeitraum:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Projekt besteht in der Begleitung der Gemeinden im Bezirk Martigny, um die Kohärenz bei Projekten zur Verbindung von Trinkwassernetzen für eine bessere Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten. Um die 11 Gemeinden miteinander zu verbinden, wurde in einer vorläufigen Analyse die Verlegung von 4 bis 5 Leitungen zwischen den Gemeinden identifiziert. Ziel ist es, eine Gesamtvision für die Planung dieser Leitungen für die Verbindung und den Austausch von Trinkwasser zu gewährleisten.
Diese Begleitung erfolgt während der Projektphase, die von jeder Gemeinde in Zusammenarbeit mit ihren Ingenieurbüros durchgeführt wird, um:
- die Kohärenz des Gesamtsystems zu überprüfen - Kosten, Effizienz, interkommunale Zusammenarbeit
- die technische Machbarkeit zu bestätigen,
- die Dimensionierung und die Kosten zu validieren,
- und mögliche Verbindungen zu anderen laufenden Projekten (CAD, Abwasser, etc.) zu identifizieren.
Letztendlich soll sichergestellt werden, dass das gesamte System kohärent und effizient ist und die Widerstandsfähigkeit des Gebiets gegenüber zukünftigen Entwicklungen stärkt.
22. Val de Bagnes - Schwammberg
Projekttitel: Schwammberg - Nachhaltiges Regenwassermanagement in alpinen Gebieten
Verantwortliche Gemeinde: Val de Bagnes
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: 1. Dezember 2025 - 30. November 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Projekt Schwammberg befasst sich mit der Bewirtschaftung von Regenwasser in Berggebieten, wobei der Schwerpunkt auf dem Skiort Verbier liegt. Es verfolgt mehrere Ziele: Zunächst geht es darum, die Prinzipien der Verlangsamung, Speicherung und Versickerung von Regenwasser auf einen alpinen Kontext zu übertragen. Es wird ein Katalog konkreter Massnahmen erarbeitet, der angepasste technische und landschaftsgestalterische Lösungen integriert. Ein Pilotprojekt wird die Umsetzung dieser Lösungen vor Ort veranschaulichen, während eine kommunale Richtlinie den Rahmen für künftige öffentliche und private Planungen bilden wird. Diese Massnahmen werden mit den Instrumenten der Raumplanung wie dem GEP, der PAZ und dem RCCZ koordiniert.
Das Projekt besteht aus drei Phasen:
- Phase 1: Anpassung der Konzepte der Schwammstadt an das Gebirge - Diagnose und Konzeption von Massnahmen
- Phase 2: Durchführung eines konkreten Projekts (SIA-Phasen 2 und 3)
- Phase 3: Erarbeitung einer Richtlinie für die Regenwasserbewirtschaftung in Berggebieten
Um die Relevanz und Durchführbarkeit des Projekts zu gewährleisten, wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt (Hydrologie und Hydraulik, Bodenkunde, Stadt- und Landschaftsplanung).
23. St-Maurice – Blumenwiese
Projekttitel: Blumenwiese mit hoher Biodiversität im Industrieviertel Perris
Verantwortliche Gemeinde: St-Maurice
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Gemeinden des Regionalen Naturparks Vallée du Trient
Projektzeitraum: März 2026 - August 2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☐ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Umsetzungsprojekt sieht die Anlage einer Blumenwiese auf einer Fläche von 3500 m2 vor. Nach der Vorbereitung des Geländes werden die Heublumen bei einer örtlichen Landwirtin geerntet und auf der Fläche ausgebracht. Das Ziel ist somit eine Blumenwiese, die aus den einheimischen Arten besteht, die am besten an die lokalen Bedingungen in diesem Gebiet angepasst sind. Die Wiese kann in Zukunft von derselben Landwirtin gepflegt werden, die dann auch das Heu erntet.
24. St-Maurice - Rasen
Projekttitel: Ersetzen von Rasenflächen durch Blumenbeete
Verantwortliche Gemeinde: St-Maurice
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: März 2026 - August 2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Umsetzungsprojekt betrifft den Ersatz von Rasenflächen an Strassenrändern durch Blumenwiesen, die reich an Biodiversität und wassersparend sind. Eine erste Phase der Arbeiten fand bereits im Frühjahr 2025 statt und wurde von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen. Daher ist die Umwandlung weiterer Rasenflächen (ca. 430 m2) in Blumenwiesen geplant.
25. Massongex – Kampf gegen Wärmeinseln
Projekttitel: Kampf gegen Wärmeinseln – Umsetzung der kommunalen Strategie
Verantwortliche Gemeinde: Massongex
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: September 2025 - November 2027
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Umsetzungsprojekt zielt auf die Begrünung verschiedener öffentlicher Bereiche (Schulhöfe und Pavillons, Einkaufsstrassen, etc.) ab, um die Widerstandsfähigkeit gegen Hitzespitzen zu verbessern und die Lebensqualität im Dorfzentrum zu erhöhen. Folgende Aktivitäten sind geplant: Anpflanzen einer lebenden Hecke, Aufstellen von Blumenkästen, Anbringen von Kletterpflanzen, Bäume.
26. Monthey – Simplon 10
Projekttitel: Landschaftsgestaltung für das Projekt "Simplon 10" in Monthey - partizipativer und innovativer Ansatz
Verantwortliche Gemeinde: Monthey
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Januar 2026 - Ende des Frühlings 2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt, das sich in der Umsetzungsphase befindet, hat die Neugestaltung der Aussenanlagen der neuen Räumlichkeiten des Kinder-, Jugend- und Integrationsdienstes zum Ziel. Die Neugestaltung zielt auf eine Maximierung der wasserdurchlässigen Flächen ab, um Wärmeinseln zu bekämpfen, sowie auf eine Begrünung der Flächen, um der Bevölkerung angenehme und schattige Orte zu bieten. Ein partizipativer Ansatz wird das Projekt während des gesamten Verlaufs begleiten, von der Entwurfsphase bis zur Bauphase.
Folgende Massnahmen sind vorgesehen:
- Anpflanzung von Pflanzen: 33 Bäume, 9 Kletterpflanzen, ca. 10 Sträucher, ca. 40 Kräuter
- Entkiesung von ca. 1050 m2 wasserdurchlässiger Fläche und ca. 160 m2 wasserundurchlässiger Fläche
27. Illieztal - Wasserversorgung und -verbrauch von Alpwirtschaften
Projekttitel: Wasserversorgung und -verbrauch der Alpwirtschaften im Illieztal
Verantwortliche Gemeinde: Gemeinden des Illieztal (Champéry, Troistorrents, Val d’Illiez) über seine Société d'agriculture de la Vallée d'Illiez (SAVI)
Weitere beteiligte Gemeinde(n): Eventuell Monthey und Collombey aufgrund der Nähe ihrer Alpwirtschaften zu denen der Gemeinden im Tal und ihrer Verbindung zum Skigebiet
Projektzeitraum: Idealerweise Beginn im Herbst 2025 für eine Abgabe im Laufe des Jahres 2026
Bearbeitete Themenbereiche:
☐ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☐ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Das Projekt besteht darin, eine Bestandsaufnahme zur Frage der Wasserversorgung der Alpwirtschaften im Vallée d'Illiez, aber auch zur Nutzung des Wassers auf diesen Alpwirtschaften zu machen. Ziel ist es, einen Massnahmenkatalog zu erstellen, der sowohl die Wasserversorgung der Alpwirtschaften sicherstellt als auch mögliche Einsparungs- oder Optimierungsmassnahmen für den Wasserverbrauch der Alpwirtschaften mittelfristig aufzeigt.
Die verschiedenen geplanten Phasen sind:
Phase 1:
- Organisation und Start des Projekts sowie Sammlung von Dokumenten und Informationen zur aktuellen Situation der Wasserversorgung der Alpwirtschaften und des Wassernetzes der Schneekanonen.
- Vorbereitung und Versand eines Umfrageformulars an die Interessengruppen (Alpbewirtschafter und Skilifte)
Phase 2: Studium der gesammelten Dokumente, Vorbereitung der notwendigen Zusatzinformationen, Arbeitsplan und Planung der Alpbesuche.
Phase 3: Erstellung des Berichts und Diskussionen mit den Interessengruppen
Phase 4: Lieferung des Berichts
Das Projekt betrifft etwa 40 Alpwirtschaften im Illieztal in den Gemeinden Champéry, Troistorrents und Val-d'Illiez.
28. Port-Valais – Revitalisierung von La Bouverette und Tové
Projekttitel: Revitalisierung der Wasserläufe und des Wasserschutzgebiets von La Bouverette und Tové mit Schaffung von Rückhaltebecken für die Regenwasserbewirtschaftung
Verantwortliche Gemeinde: Port-Valais
Weitere beteiligte Gemeinde(n): -
Projektzeitraum: Studie: 2022-2027, Richtwert: Realisierung: 2027-2028
Bearbeitete Themenbereiche:
☒ 1. Resilienz gegenüber Naturgefahren
☒ 2. Optimierung der Wassernutzung
☒ 3. Anpassung durch Biodiversität und Böden (naturbasierte Lösungen)
Projektbeschrieb
Dieses Projekt hat die Revitalisierung der Wasserläufe und des Gewässerraums von La Bouverette und Tové zum Ziel. Es sieht die Schaffung von Rückhaltebecken für die Regenwasserbewirtschaftung des damit verbundenen Stadtteilprojekts vor. Nachdem die Vorprojektphase dieses Revitalisierungsprojekts abgeschlossen ist, tritt das Projekt in die Konzeptualisierungsphase mit der Entwicklung des Projekts und der Bauunterlagen.
Folgende Aktivitäten sind vorgesehen: Bearbeitung der Grundstücks- und Finanzaspekte (Subventionen), Bau- und Revitalisierungsprojekt, kantonale Vorkonsultation für den Revitalisierungsteil, gemeinsame Auflage des Bau- und Revitalisierungsprojekts und Behandlung der Einsprachen, Ausschreibungsverfahren.
Projektaufruf
Teilnahmebedingungen
- Die beantragte Subvention deckt maximal 50 % der Projektkosten.
- Ein Eigenbeitrag (finanziell oder in Form von Eigenleistungen) von mindestens 25 % ist erforderlich.
- Das Projekt darf noch nicht vollständig finanziert sein.
- Das Projekt muss sich in einer der folgenden Phasen befinden: Machbarkeitsstudie / Konzeptualisierung & Strategieentwicklung / Umsetzung
Projekte sind nicht zugelassen, wenn sie den Bau grossflächiger Infrastrukturen betreffen oder sich auf Grundlagenforschung beziehen. Wiederkehrende Betriebskosten, Schulungen sowie regelmässige Beiträge zur Aufrechterhaltung eines Projekts werden nicht übernommen.
Die Gemeinden können ein oder mehrere Projekte einreichen.
Unvollständige oder nach dem 15. Oktober 2025 eingereichte Projekte können bei der Ausschreibung nicht berücksichtigt werden. Bei Bedarf ist bis zum 10. Oktober eine Begleitung bei der Erstellung der notwendigen Projektunterlagen möglich.
Bewertungskriterien
- Machbarkeit und Effizienz des Projekts
- Übertragbarkeit des Projekts
- Kommunikation und Beteiligung
- Bezug zur Anpassung an den Klimawandel und zur kantonalen Agenda 2030
Projekte, die von mehreren Gemeinden gemeinsam getragen sind, sind besonders gewürdigt.
Wenn das Projekt innovative Ansätze verfolgt und einen Pilotcharakter aufweist, kann eine zusätzliche Förderung gewährt werden.
Der maximale Förderbetrag beträgt CHF 50'000.
Die Subvention wird in voller Höhe nach Eingang des Abschlussberichts ausbezahlt.
Wichtig: Die im Rahmen des Themenbereichs «Biodiversität und Böden» eingereichten Umsetzungsprojekte werden teilweise vom Bund unterstützt und müssen zusätzliche Bedingungen erfüllen, die im Dokument « Zusätzliche Kriterien für Biodiversitätsprojekte » beschrieben sind.
