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Präsidium des Staatsrates - Christophe Darbellay folgt auf Mathias Reynard

Der Staatsrat hat sein Präsidium für die Periode vom 1. Mai 2026 bis zum 30. April 2027 bestimmt. Christophe Darbellay ist der neue Präsident der Regierung. Franz Ruppen übernimmt die Vizepräsidentschaft. Das kürzlich aktualisierte Regierungsprogramm wird das Handeln des Staates leiten, mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit des Kantons angesichts der Zunahme von Risiken zu stärken.

Der Staatsrat des Kantons Wallis erneuert sein Präsidium jeweils am 1. Mai. Der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, Christophe Darbellay, folgt Mathias Reynard als Präsident der Regierung. Die Vizepräsidentschaft wird dem Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt, Franz Ruppen, übertragen.

Die Regierung dankt ihrem scheidenden Präsidenten Mathias Reynard für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Dieses erwies sich für den Kanton als besonders herausfordernd, mit der Zerstörung des Dorfes Blatten und dem Drama von Crans-Montana. In diesem Kontext hat der Staatsrat sein Regierungsprogramm überarbeitet, das darauf abzielt, die Resilienz des Kantons zu stärken, um seine Stabilität in einem sich wandelnden Umfeld zu bewahren und sicherzustellen, dass er ein lebenswerter Ort bleibt. Damit jede und jeder seinen Platz findet, stand das Präsidialjahr im Zeichen der Inklusion, mit dem Höhepunkt der Durchführung einer inklusiven Session des Grossen Rates.

Das Präsidialjahr 2026–2027 von Christophe Darbellay steht im Zeichen der Widerstandsfähigkeit und wird sich um das Thema «Das Wallis entdecken» drehen. Der Präsident möchte die Nähe der Regierung zur Walliser Bevölkerung hervorheben und festigen, insbesondere anlässlich der im August geplanten Reise des Staatsrates, aber auch gegenüber den Walliserinnen und Wallisern, die ausserhalb der Kantonsgrenzen arbeiten oder sich in Ausbildung befinden. Dieses Präsidialjahr wird zudem mehrere für den Kanton wichtige Bereiche hervorheben: Innovation, Tradition, Tourismus, Sport, Handwerk sowie die Bergwelt. Schliesslich beabsichtigt Christophe Darbellay, die Stellung des Wallis innerhalb des Bundesstaates zu stärken.

Die derzeit laufenden Grossprojekte werden weitergeführt, sei es die Modernisierung der Spital- und Bildungsinfrastrukturen, die Strategie zur Bewältigung klimabedingter Risiken, die Sanierung belasteter Standorte, die Weiterentwicklung von FernUni zu einer Universität Wallis, der Ausbau des Campus Energypolis oder die Weiterentwicklung digitaler Dienstleistungen für die Bevölkerung. Auch der Wiederaufbau der Kantonsstrassen in Blatten und Lourtier sowie die koordinierte Bewältigung von Naturgefahren zählen zu den Prioritäten.

Foto © Olivier Maire, Studio 54