Hitzewelle - Warnung des Kantonsarztes
Laut den Vorhersagen von MeteoSchweiz wird in den nächsten Tagen ein deutlicher Temperaturanstieg erwartet, wobei ab diesem Donnerstag, dem 18. Juni, die Schwellenwerte für eine Hitzewelle der Stufe 3 überschritten werden. Das bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen über 25 Grad liegen wird. Diese Hitzewelle dürfte mindestens bis Montag andauern. Ein Fortdauern dieser Hitzewelle bis Ende Juni ist nicht ausgeschlossen. Diese Wetterbedingungen können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Menschen haben: Dehydrierung, Erschöpfung, Schwindel, Hitzschlag. Die Gefahr ist besonders gross für gefährdete Personen wie Säuglinge, Schwangere, Senioren sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen.
Aufgrund der Vorhersagen von MeteoSchweiz für die kommenden Tage aktiviert die Dienststelle für Gesundheitswesen Stufe 3 des Plans "Hitzewelle und starke Hitze". Das bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen über 25 Grad liegen wird. Obwohl es vereinzelt zu Gewittern kommen wird, wird ab diesem Donnerstag, dem 18. Juni, eine Hitzewelle erwartet, die mindestens bis Montag andauern dürfte. Eine Fortsetzung der Hitzewelle bis Ende Juni ist nicht ausgeschlossen. Während dieser Hitzeperioden muss besonders auf gefährdete Personen geachtet werden, insbesondere auf ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die im Freien arbeiten. Auch wenn das Ende dieser Hitzewelle und ihre Intensität noch nicht absehbar sind, erinnert die Dienststelle für Gesundheitswesen daran, dass auch ausserhalb von Hitzewarnungen Wachsamkeit geboten ist.
Die Partner wurden daher aufgefordert, ihre Präventionsmassnahmen zu verstärken und ihre institutionellen Pläne je nach Situation, ihren Besonderheiten und ihrem geografischen Standort zu aktivieren, anzupassen oder aufrechtzuerhalten. In diesem Zusammenhang steht unter www.vs.ch/hitzewelle eine Reihe von Merkblättern, Leitfäden und Präventionstipps für die Bevölkerung, Fachleute und Institutionen zur Verfügung.
Mit einigen einfachen Massnahmen kann man sich wirksam vor der Hitze schützen:
- Vermeiden Sie körperliche Aktivitäten in den heissesten Stunden des Tages
- Tragen Sie leichte und lockere Kleidung
- Halten Sie Ihre Wohnung kühl, indem Sie tagsüber Fenster und Rollläden schliessen und nachts öffnen
- Trinken Sie regelmässig, auch wenn Sie keinen Durst verspüren
- Bevorzugen Sie leichte, wasserreiche Mahlzeiten
Die Dienststelle für Gesundheitswesen zählt auf die Solidarität aller sowie auf das Engagement seiner Partner, um die richtigen Verhaltensweisen zu verbreiten und geeignete Präventionsmassnahmen umzusetzen, um die Auswirkungen der Hitze auf die Gesundheit zu begrenzen.
Ausführliche Informationen finden Sie auf den Websites www.hitzewelle.ch und www.vs.ch/hitzewelle.
