Hitzewelle - Warnung der Kantonsärztin
Nach einigen Tagen der Abkühlung kündigt MeteoSchweiz für das Wallis eine neue Hitzewelle an. Der derzeitige Temperaturanstieg wird ab Donnerstag, dem 13. August, bis einschliesslich Samstag, dem 15. August, zu einer Hitzewarnung der Stufe 3 führen. Die durchschnittliche Tagestemperatur wird in diesem Zeitraum über 25 Grad liegen, wobei für Donnerstag und Freitag Hitze-Höchstwerte vorhergesagt werden. Angesichts der Häufigkeit und des kurzen Zeitabstands zwischen diesen Hitzewellen weist das Gesundheitsamt erneut darauf hin, wie wichtig es ist, erste Anzeichen von gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und nicht erst bei einer Verschlimmerung Rat einzuholen.
Angesichts der Vorhersagen von MeteoSchweiz für die kommenden Tage aktiviert das Gesundheitsamt erneut Stufe 3 seines Plans "Hitzewelle und starke Hitze". Ab diesem Donnerstag, dem 13. August, wird eine neue Hitzewelle erwartet, die voraussichtlich bis Samstag, den 15. August, andauern wird, bevor die Temperaturen ab Sonntag allmählich sinken.
Angesichts der wiederholten und kurz aufeinanderfolgenden Hitzewellen ruft die Kantonsärztin zu besonderer Wachsamkeit bei ersten Anzeichen von gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf. Die Auswirkungen dieser Hitze auf die Gesundheit dürfen nicht unterschätzt werden. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem bei ungewöhnlicher Müdigkeit oder Schwäche, Verdauungsbeschwerden, Anzeichen von Dehydrierung, Verwirrtheit oder anderen Bewusstseinsstörungen sowie bei einer Verschlimmerung eines bereits bestehenden Gesundheitsproblems geboten.
Da ältere oder gebrechliche Menschen diese Symptome manchmal herunterspielen können, werden Angehörige und Fachkräfte gebeten, auf jede ungewöhnliche Veränderung des Allgemeinzustands zu achten. Im Zweifelsfall kann ein medizinisches Fachpersonal, der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin, der Apotheker oder die Apothekerin oder – mit Zustimmung der betroffenen Person – die Notrufnummer für nicht lebensbedrohliche Fälle (0848 200 300, 24/24, 7/7) hinzugezogen werden, um die Situation einzuschätzen und das weitere Vorgehen festzulegen. Bei lebensbedrohlichen Notfällen (Hitzschlag, Bewusstseinsstörungen, schweres Unwohlsein) rufen Sie bitte direkt die 144 an.
Es ist unerlässlich, die individuellen Schutzmassnahmen während der gesamten Dauer der Hitzewelle einzuhalten: trinken Sie regelmässig Wasser, ohne auf das Durstgefühl zu warten; sorgen Sie für eine ausreichende Nahrungsaufnahme; kühlen Sie sich häufig ab; halten Sie Ihre Wohnung so kühl wie möglich und verlegen Sie körperliche Aktivitäten auf die kühlsten Tageszeiten. Bei starkem Schwitzen, Verdauungsstörungen oder Anzeichen einer Dehydrierung kann der Verzehr eines mit Elektrolyten angereicherten Getränks empfohlen werden; im Zweifelsfall sollte der Rat von medizinischem Fachpersonal eingeholt werden. Personen, denen eine Flüssigkeits- oder Natriumrestriktion verordnet wurde, müssen sich strikt an die Empfehlungen ihres behandelnden Arztes halten.
Besondere Vorsicht ist bei älteren Menschen, Kleinkindern, Menschen mit chronischen Erkrankungen, pflegebedürftigen oder isolierten Personen geboten sowie bei Personen, die der Hitze besonders ausgesetzt sind.
Ausführliche Informationen finden Sie auf den Websites www.hitzewelle.ch und www.vs.ch/hitzewelle.
