Hitzewelle - Warnung der Kantonsärztin
Der Wetterbericht von MeteoSchweiz kündigt für die kommenden Tage einen erneuten deutlichen Temperaturanstieg an. Es wird ein Überschreiten der Hitzewellen-Schwellenwerte erwartet, wobei im Wallis ab Mittwoch, dem 29. Juli, bis einschliesslich Mittwoch, dem 5. August, vorbehaltlich einer Bestätigung die Alarmstufe 3 erreicht wird. Die durchschnittliche Tagestemperatur wird in diesem Zeitraum über 25 Grad liegen und kann stellenweise sogar 27 Grad überschreiten. Bei längerem Andauern können diese Wetterbedingungen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, insbesondere für gefährdete Personen. Die Dienststelle für Gesundheitswesen weist daher erneut darauf hin, wie wichtig es ist, sich vor der Hitze zu schützen, regelmässig zu trinken und Solidarität mit den Menschen in der eigenen Umgebung zu zeigen.
Angesichts der Vorhersagen von MeteoSchweiz für die kommenden Tage aktiviert die Dienststelle für Gesundheitswesen erneut Stufe 3 seines Plans "Hitzewelle und starke Hitze". Ab diesem Mittwoch, dem 29. Juli, wird eine neue Hitzewelle erwartet, die voraussichtlich bis zum kommenden Mittwoch, dem 5. August, andauern wird. Obwohl das voraussichtliche Ende dieser Hitzewelle noch nicht genau feststeht, werden wir angesichts der zu dieser Jahreszeit noch recht langen Sonnentage mit tropischen Nächten und einer intensiven Hitzewelle konfrontiert sein. Diese Wetterbedingungen können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der besonders gefährdeten Personen haben: Dehydrierung, Erschöpfung, Schwindel, Hitzschlag. Besondere Aufmerksamkeit gilt älteren Menschen, Kleinkindern, Schwangeren, Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die im Freien arbeiten. Die Dienststelle für Gesundheitswesen erinnert daher daran, wie wichtig es ist, in solchen Hitzeperioden Solidarität gegenüber Angehörigen und dem eigenen Umfeld zu zeigen.
Die Partner wurden aufgefordert, ihre jeweiligen Präventionsmassnahmen umzusetzen, die geltenden Empfehlungen zu befolgen – die unter www.vs.ch/hitzewelle abrufbar sind – und diese weiterzugeben.
Die Dienststelle für Gesundheitswesen erinnert zudem an einige einfache Massnahmen, mit denen man sich vor der Hitze schützen kann:
- Vermeiden Sie körperliche Aktivitäten zu den heissesten Tageszeiten
- Tragen Sie leichte und lockere Kleidung
- Halten Sie die Wohnung kühl, indem Sie tagsüber Fenster und Rollläden schliessen und nachts öffnen
- Trinken Sie regelmässig, auch wenn Sie keinen Durst verspüren
- Bevorzugen Sie leichte, wasserreiche Mahlzeiten
Es ist erwiesen, dass die koordinierte Umsetzung von Hitzewellenplänen wirksam dazu beiträgt, die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzewellen zu verringern, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schützen und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems angesichts steigender Belastungen zu erhalten.
Die Dienststelle für Gesundheitswesen fordert daher die Bevölkerung und ihre Partner auf, wachsam zu bleiben und geeignete Präventionsmassnahmen zu ergreifen, um die gesundheitlichen Folgen der Hitze zu begrenzen.
Ausführliche Informationen finden Sie auf den Internetseiten www.hitzewelle.ch und www.vs.ch/hitzewelle.
