Bodenarbeiten im Quecksilberperimeter

Quecksilberbelastete Erde soll nicht mehr weiterverbreitet werden. Deshalb müssen alle Aushubarbeiten im sogenannten Quecksilberperimeter  (Talebene der Rhone zwischen Gamsen und Niedergesteln) durch die Dienststelle für Umwelt genehmigt werden. Bei einem Bauvorhaben muss die Entsorgung des Aushubmaterials gemäss der Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfälle (VVEA; ehemalige Technischen Verordnung über Abfälle, TVA) und den diesbezüglichen Richtlinien erfolgen. Falls die im Rahmen von Bauvorhaben von Kanton geforderten Untersuchungen zeigen, dass der betroffene Perimeter nicht mit Quecksilber belastet ist, werden im umfassenden Quecksilberperimeter die Kosten für die verlangten Untersuchungsmassnahmen rückerstattet. Allerdings muss für eine Rückerstattung die vom Kanton verlangte Vorgehensweise bezüglich Quecksilbers eingehalten werden. Ihre Gemeinde ist über das Vorgehen informiert und steht Ihnen für Fragen zur Verfügung.