Verkehrsangebote und -infrastruktur in Siedlungszentren

Die Erwartungen unseres Kantons konzentrieren sich auf die Verbesserung des Verkehrsangebots zur Deckung der Bedürfnisse des Alltagsverkehrs. Zeitlich gesehen, werden die grössten Bedürfnisse werktags zu den Hauptverkehrszeiten spürbar. Räumlich gesehen, stehen die Stadtzentren und die Agglomerationen im Vordergrund. Und was die Verkehrsmittel anbelangt, so sind es der öffentliche Regionalverkehr und der Langsamverkehr, die es weiterzuentwickeln gilt. Ferner geht es darum, den motorisierten Individualverkehr (MIV) in den Zentren besser zu managen und besser mit dem öffentlichen Verkehr zu koordinieren.

Die vorrangigen Projekte in Sachen öffentlicher Verkehr sind:

  • Halbstundentakt im regionalen Bahnverkehr;
  • Modernisierung des Rollmaterials;
  • Einführung von Tarifverbünden;
  • Ausbau des Park&Ride-Angebots.

Die vorrangigen Projekte in Sachen Individualverkehr sind:

  • Aufwertung des öffentlichen Strassenraums (Verkehrsberuhigung, Verkehrstrennung etc.);
  • Bau von neuen Strassen/Umfahrungsstrassen nur bei Vorhandensein prekärer Engpässe;
  • Verbesserte Zufahrten zu den Bahnhöfen;
  • Konzepte für Rad- und Fusswegnetze in und zwischen den Agglomerationen;
  • Schaffung einer kantonalen Stelle für Fahrradverkehr.

Dokumentation

Gesetzliche Grundlagen
LDIF du 20 mars 2009
LTP du 28 septembre 1998

 

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