Verkehrsangebote und -infrastruktur im Tourismusverkehr

In Sachen Mobilitätsbedarf im Tourismus will sich das Wallis auf die Verbesserung der Zufahrten zu den Tourismusdestinationen konzentrieren.

Räumlich gesehen, stehen somit die Erschliessungswege zu den grossen Tourismuszentren, die Verkehrsknoten mit Anbindung an den Langstreckenverkehr sowie die Verbindungswege zwischen benachbarten Tourismusregionen (VS mit den Nachbarkantonen UR, GR, BE, VD, TI sowie VS mit den Nachbarregionen in Frankreich und Italien) im Vordergrund. Zeitlich gesehen, sind die Verkehrsspitzen stark saisonal bedingt und auf die Wochenenden konzentriert. Was die Verkehrsmittel anbelangt, so geht es hauptsächlich darum, den öffentlichen Regionalverkehr (Zug und Bus) und stellenweise die Strassenzufahrten weiterzuentwickeln, damit sie den Ansprüchen des Tourismus genügen.

Die vorrangigen Projekte in Sachen öffentlicher Verkehr sind:

  • Integraler Halbstundentakt zwischen Fiesch und Zermatt auf der MGB-Linie und teilweise auch auf dem TMR-Netz;
  • Evaluation neuer ÖV-Erschliessungen (vor allem Crans-Montana).

Die vorrangigen Projekte in Sachen Individualverkehr sind:

  • Örtliche Verbesserungen der Strassengeometrien und der Qualität der Infrastrukturen gemäss den neuen Rahmenbedingungen des Strassenverkehrs;
  • Fortlaufende Verbesserungen an den Naturgefahr-Schutzbauten für die Infrastrukturanlagen der Hauptverbindungswege;
  • Fortsetzung der Entwicklung des Flugplatzes Sitten, damit er den Bedürfnissen des Tourismus entspricht.

Dokumentation

Gesetzliche Grundlagen
LDIF du 20 mars 2009
LTP du 28 septembre 1998

 

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