Verkehrsangebote und -infrastruktur auf regionaler Ebene

Im Wallis stellt sich dasselbe Problem wie in allen grossen Bergkantonen: die weitläufige Erschliessung grossflächiger Randgebiete.

Räumlich gesehen, stehen die Ortschaften an den Talflanken und in den Haupt- und Nebentälern, genauer gesagt, deren Anschluss an die Regionalzentren in der Ebene, im Vordergrund. Zeitlich gesehen, sind die Verkehrsspitzen wenig ausgeprägt, die Erschliessung muss ganzjährig und für alle Verkehrsarten garantiert werden. Der öffentliche Regionalverkehr (Bus, Seilbahnen Ebene – Gebirge) muss so gut wie möglich zur Entlastung des Strassennetzes beitragen und gleichzeitig aber auch minimalen Ansprüchen an die Wirtschaftlichkeit genügen.

Die vorrangigen Projekte in Sachen öffentlicher Verkehr sind:

  • Erlangen des integralen Stundentakts zwischen relativ kleinen Ortschaften (Nachfragspitzen zwischen 500 und 600 Personen/Tag);
  • Systematische Prüfung von flexiblen Angeboten für Nachfragen von unter 100 Personen/Tag;
  • Einrichtung der internationalen Bahnverbindung auf der Genfersee-Südseite;
  • Entwicklung von Park&Ride-Angeboten als Schnittstellen mit dem Bahnverkehr.

Die vorrangigen Projekte in Sachen Individualverkehr sind:

  • fortlaufende Überprüfung des Sanierungs- und Ausbaubedarfs auf den Kantonsstrassen;
  • fortlaufende Verbesserung der Naturgefahr-Schutzbauten für die Infrastrukturanlagen der Hauptverbindungswege;
  • Evaluation des Optimierungsbedarfs im Radwegnetz (Kantonaler Richtplan "Velo") sowie im Wanderwegnetz.

Dokumentation

Gesetzliche Grundlagen
LDIF du 20 mars 2009
LTP du 28 septembre 1998

 

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