INFO Corona­virus

News


 24.08.2020

Als subsidiäre Massnahme zu anderen Hilfen des Bundes und der Kantone im Rahmen von COVID-19 können Gesangs- und Musikvereinen eine Entschädigung in Höhe von 80 Prozent der Gehälter (ohne Sozialabgaben) für den Arbeitszeitausfall ihrer musikalischen Leiter und Leiterinnen sowie Organistinnen und Organisten für den Zeitraum vom 16. März bis zum 30. Juni 2020 beziehen. Voraussetzung ist, dass die Vergütung vom Verein und nicht von der Gemeinde, der Kirchengemeinde oder einem Dritten bezahlt wird. Ein formeller Antrag muss bis zum 20. September 2020 bei der Dienststelle für Kultur eingereicht werden. Informationen dazu wie auch die entsprechenden Formulare werden ab dem 1. September 2020 auf der Internetseite der Dienststelle für Kultur (www.vs.ch/kultur) verfügbar sein. Dem Entscheid gingen verschiedene parlamentarische Interventionen voraus.

Medienorientierungen - Videos

Medienorientierung 30. April 2020, 14.00Uhr

Zweite Phase der Lockerung der Massnahmen ab dem 11. Mai

Deutsche Version (übersetzt)

 

Originalton (OT)

 

Medienorientierung 24. April 2020,10.30Uhr

24. April 2020,10.30Uhr – Medienorientierung mit Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten, Staatsrat Christophe Darbellay und Staatsrat Fréderic Favre.

Deutsche Version (übersetzt)

 

Originalton (OT)

 

9. April 2020,14.00Uhr - Medienkonferenzen

Deutsche Version (übersetzt)

 

Originalton (OT)

 

Medienorientierung 6. April 2020,12.45Uhr

Medienorientierung mit Bundesrat Alain Berset, Staatsratspräsident Roberto Schmidt (VS) und Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten (VS). 

Deutsche Version (übersetzt)

 

Originalton (OT)

 

Strategie zur Bekämpfung der COVID-19 Epidemie

Schrittweise Lockerung

Der Bundesrat hat per 27. April, 11. Mai, 30. Mai und 6. Juni 2020 bereits mehrere Lockerungen der Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor COVID-19 beschlossen.

Der Bundesrat hat beschlossen, die verbliebenen Einschränkungen per 22. Juni 2020 weitgehend zu lockern. Bedingung ist, dass für alle der Öffentlichkeit zugänglichen Orte und für Veranstaltungen ein Schutzplan umgesetzt werden muss.  Hygiene- und Abstandsregeln sind nach wie vor unerlässlich, jedoch wird der Mindestabstand zwischen zwei Personen aufgrund der geringen Fallzahlen von 2 auf 1,5 Meter reduziert. Können die Distanzregeln nicht eingehalten werden, muss die Nachverfolgung enger Personenkontakte (Contact Tracing) sichergestellt sein, etwa mit Präsenzlisten.

Am 1. Juli 2020 beschloss der Bundesrat neue Massnahmen betreffend das Tragen von Masken und die Einreise von Personen aus bestimmten Regionen in die Schweiz. Weitere Informationen zu diesen Massnahmen finden Sie auf der Webseite des Bundes.

Am 12. August 2020 beschloss der Bundesrat, ab dem 1. Oktober 2020 wieder Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zu erlauben, vorbehaltlich strenger Schutzmassnahmen und der Zustimmung der kantonalen Behörden. Weitere Informationen zu diesem Punkt finden Sie auf der Webseite des Bundes.

Die detaillierten Angaben zu den Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Institutionen können jederzeit auf der Internetseite des Bundesamtes für Gesundheit eingesehen werden.
 

Schutzkonzepte

Der Bund verlangt von sämtlichen Institutionen und Dienstleistern, die in der Lage sind, ihre Dienste anzubieten, vorab ein Schutzkonzept zu erstellen. Die Pflicht, ein Schutzkonzept zu erstellen, obliegt den Unternehmen und Betreibern.

Epidemiologische Situation im Wallis

Die Dienststelle für Gesundheitswesen publiziert seit dem 3. Juni 2020 wöchentlich die Daten der epidemiologischen Entwicklung im Wallis. Diese Präsentation enthält Statistiken über die Anzahl der positiv getesteten Personen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. Darüber hinaus werden die quantitativen Ergebnisse der Kontaktverfolgung dargestellt. Die Übersichten stehen hier jeweils mittwochs am Ende des Tages zur Verfügung.

 

Organisation auf kantonalem Niveau

Auf Walliser Ebene wird die Problematik durch den Kantonsarzt koordiniert, welcher in engem Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit steht.

Der Kantonsarzt hat eine Koordinationsgruppe, die aus dem Spital Wallis, der kantonalen Einheit für übertragbare Krankheiten und der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation besteht, eingerichtet. Strategisch und logistisch wird der Kantonsarzt durch das kantonale Führungsorgan, welches über alle notwendigen Kompetenzen für die Bewältigung von ausserordentlichen Ereignissen verfügt, unterstützt.

Seit Januar werden Ärzte und Spitäler des Kantons durch den Kantonsarzt über die Situation und die Massnahmen bei Verdachtsfällen oder bei Bestätigungen regelmässig informiert. Die Gesundheitsbehörden passen in Zusammenarbeit mit den Spitälern, der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation und dem Bundesamt für Gesundheit das System den Vorgaben und der jeweiligen Situation an.

Häufig gestellte Fragen

Ausführliche Informationen sowie eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit.

Die Verordnung und die Erläuterungen über die Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus sind hier abrufbar.

Die Symptome einer COVID-19-Infektion gemäss Definition des Bundesamtes für Gesundheit sind :

  • eine akute Erkrankung der Atemwege (z.B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder
  • einen plötzlichen Verlust von Geschmack- oder Geruchsinn.

Gemäss der vom Bund beschlossenen Eindämmungsstrategie muss jede Person, die Symptome von COVID-19 aufweist, getestet werden, sofern genügend Screeningmaterial zur Verfügung steht. Alle Personen mit Symptomen, die denen von COVID-19 ähneln, werden aufgefordert, eine Selbsteinschätzung auf www.coronacheck.ch oder dem EchoSOS-Antrag vorzunehmen. Im Anschluss sollte der Hausarzt oder die kantonale Hotline (058 433 0 144, 13.30 - 17.00 Uhr, Mo-Fr) angerufen werden, um das weitere Vorgehen abzuklären. Der Screening-Abstrich kann in einer Arztpraxis oder in den Notfällen der Spitäler in Martinach, Sitten und Visp gemacht werden. Der Kanton organisiert die Kontaktsuche (contact tracing). Personen, die positiv getestet werden und ihre Kontaktpersonen werden isoliert, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.

Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, werden zu Hause für mindestens 10 Tage und 48 Stunden nach Abklingen der Symptome isoliert. Ihre Kontakte werden zu Hause für 10 Tage unter Quarantäne gestellt.
Es werden nur schwere Fälle ins Spital eingeliefert, wie vom Bundesamt für Gesundheit empfohlen. Die Versorgungskanäle sind sowohl in den Gesundheitseinrichtungen als auch in den Arztpraxen gut getrennt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die Personen, die von Angehörigen betreut werden, sind anfällig. Um ihre Angehörigen zu schützen, müssen die Betreuerinnen und Betreuer für die strikte Einhaltung der Weisungen des Bundesrates sorgen, ihren Kontakt zur Aussenwelt so weit wie möglich einschränken und Hilfe von anderen annehmen. Das Bundesamt für Gesundheit legt diese Empfehlungen im Einzelnen dar. 

Das Bundesamt für Gesundheit hat eine Reihe von Empfehlungen für die Fachkreise herausgegeben. Dabei handelt es sich sowohl um allgemeine Empfehlungen als auch um Vorsichtsmaßnahmen für besonders gefährdete Personen, die im Mittelpunkt der Epidemie-Management-Strategie stehen. Nützliche Informationen betreffend Kurzarbeitsentschädigung und Coronavirus befinden sich aur der Seite der Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit.

NEIN, Ihr Arbeitgeber kann von seinem Angestellten/Arbeitnehmer nur eine medizinische Untersuchung verlangen. Der konsultierte Arzt (im Prinzip der behandelnde Arzt) ist der einzige, der über die notwendigen medizinischen Untersuchungen entscheiden kann.

JA, Ihr Arbeitgeber kann ein ärztliches Zeugnis verlangen, wenn der Arbeitnehmer auf eigene Entscheidung nicht zur Arbeit kommt (nach 3 Tagen Abwesenheit).

NEIN, Ihr Arbeitgeber kann kein ärztliches Zeugnis verlangen, wenn der Arbeitnehmer zu Hause bleibt, um andere Arbeitnehmer am Arbeitsplatz gemäss den Anweisungen seines Arbeitgebers zu schützen (Arbeitsunfähigkeit). Der Arbeitnehmer braucht seine Abwesenheit von der Arbeit nicht durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen.

NEIN, ein Arzt ist nicht gesetzlich verpflichtet, ein ärztliches Zeugnis auszustellen. Ein Patient, der seinen Arzt ordnungsgemäss konsultiert hat, kann jedoch im Falle eines Arbeitsunterbruchs ein ärztliches Zeugnis erwarten. Es ist Sache des konsultierten Arztes, so objektiv wie möglich zu beurteilen, ob der Gesundheitszustand seines Patienten mit der Wiederaufnahme seiner beruflichen Tätigkeit vereinbar ist oder nicht

JA, ausnahmsweise kann ein Arzt, der seinen Patienten und seine Krankengeschichte kennt, in begrenzter Weise beurteilen, ob die angebliche Arbeitsunfähigkeit vorliegt, bevor er den Patienten untersucht. Die Dauer der Rückwirkung sollte einige Tage höchstens aber eine Woche nicht überschreiten. 
Ein rückwirkendes ärztliches Zeugnis sollte in jedem Fall die folgenden Elemente enthalten: 
1) Datum des Beginns der Arbeitsunfähigkeit, 
2) Datum der Ausstellung des ärztlichen Zeugnisses und
3) Datum der ersten Behandlung oder Konsultation.

Wie kann man sich selbst, dem Umfeld und dem Gesundheitssystem Sorge tragen?

  • Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen. 
  • Benützen Sie das Telefon, um sich bei der Familie und den Freuden zu erkundigen.
  • Vermeiden Sie unnötige Fahrten und riskante Aktivitäten.
  • Wenn Sie kurz an die frische Luft gehen, tun Sie das alleine oder mit Menschen, die mit Ihnen zusammenleben.

Jetzt nicht nachlassen

Im Rahmen seiner Lockerungsstrategie hat das BAG den neuen TV-Spot «Jetzt nicht nachlassen» lanciert. 

 

Risikogruppen

Der Bundesrat und die kantonalen Behörden haben den Schutz besonders gefährdeter Menschen und die Behandlung von besonders schweren Fällen in den Mittelpunkt seiner Massnahmen gestellt. Personen mit Symptomen werden nicht mehr systematisch getestet. 

Wer sind die am meisten gefährdeten Personen?

  • Menschen im Alter von 65 Jahren und darüber
  • Menschen jeden Alters, die an einer dieser Krankheiten leiden:
    • Krebs;
    • Diabetes;
    • krankheits- oder therapiebedingte Immunschwäche;
    • hoher Blutdruck;
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
    • chronische Erkrankungen der Atemwege 

Der Bund hat eine Liste mit spezifischen Empfehlungen für diese Risikogruppen erstellt. Um diese Menschen so gut wie möglich zu schützen, dem Gesundheitssystem es zu ermöglichen, schwere Fälle zu versorgen und die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen, sieht die Strategie derzeit vor, dass Patienten, die keine medizinische Versorgung benötigen, nicht getestet werden und freiwillig in Selbst-Isolation zu Hause bleiben. Enge Kontakte eines bestätigten Falles werden aufgefordert, in Selbst-Quarantäne zu Hause zu bleiben.

So schützen wir uns


Bei Symptomen sofort testen lassen und zuhause bleiben.

Zur Rückverfolgung wenn immer möglich Kontaktdaten angeben.
 
Bei positivem Test: Isolation. Bei Kontakt mit positiv getesteter Person: Quarantäne.

HABEN SIE EIN GESUNDHEITLICHES PROBLEM?

Folgen Sie den Empfehlungen des Bundesrates :
 

Abstand halten.

Empfehlung: Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist.

Gründlich Hände waschen.

Händeschütteln vermeiden.

In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.

Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.

Falls möglich weiter im Homeoffice arbeiten.
Sie haben Husten, Fieber, Atembeschwerden und/oder einen plötzlichen Verlust von Geschmack- oder Geruchsinn :
  1. Prüfen Sie auf www.coronacheck.ch (wählen Sie deutsch oben rechts), ob Ihr Gesundheitszustand eine ärztliche Konsultation erfordert.
  1. Falls eine medizinische Konsultation erforderlich ist :
    • Erstellung einer Liste Ihrer Medikamente
    • Kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt, ein Arzt aus Ihrer Region (search.ch) oder die Hotline.
  1. Der Arzt wird Ihnen sagen, was Sie tun müssen und, falls notwendig, wo und wann Sie sich für weitere Untersuchung richten müssen. Befolgen Sie die Anweisungen des Arztes genauestens.
  1. Wenn Sie zu einer Konsultation gehen müssen, nehmen Sie:
    • die Liste Ihrer Medikame
    • Ihre Versicherungskarte
    • die von Ihrem Arzt übermittelten Informationen mit.
  1. Fahren Sie wenn möglich mit dem Auto zum besagten Ort.
    Auf Platz werden Sie vom Personal betreut.
  1. Sie werden von den Ärzten und dem Gesundheitspersonal betreut, die Ihnen Anweisungen für das weitere Vorgehen geben werden.

FÜR ALLE ANDEREN GESUNDHEITLICHEN PROBLEME

 
  • Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Arzt. Warten Sie nicht darauf, dass sich Ihr Zustand verschlechtert.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Husten und/oder Fieber haben, auch wenn dies nicht der Hauptgrund für Ihren Anruf ist.
  • Wenn Sie Medikamente einnehmen, bereiten Sie die Liste vor, bevor Sie den Arzt anrufen, damit Sie ihn/sie informieren können.
  • Sie keinen Hausarzt haben, rufen Sie einen anderen Arzt in Ihrer Nähe an (search.ch).

Informationen:

  • in weiteren Sprachen  
  • in Leichter Sprache      
  • in Gebärdensprache    
Warnung vor gefälschten E-Mails im Namen des BAG (https://www.melani.admin.ch)