Medienmitteilung

Verbesserungen des Angebotes im öffentlichen Verkehr im Wallis für den Fahrplan 2021

14/12/2020 | Dienststelle für Mobilität

Für den Fahrplan 2021 werden mehrere Verbesserungen des Angebotes des öffentlichen Verkehrs im Kanton Wallis vorgenommen, die am Sonntag, 13. Dezember 2020 in Kraft traten. Sie sind das Ergebnis von Kooperationen und Diskussionen zwischen der Dienststelle für Mobilität, den Partnergemeinden, den konzessionierten Transportunternehmen und dem Bundesamt für Verkehr. Die für das Jahr 2021 gewährten Verbesserungen belaufen sich auf 1,8 Millionen Franken.

Für den Fahrplan 2021 wurden, trotz der mit der Pandemie verbundenen schwierigen Situation, Verbesserungen des Angebotes im öffentlichen Verkehr im Kanton Wallis vorgenommen. Die Optimierung der Buslinien betrifft alle Regionen im Kanton und mehrere Transportunternehmungen. Das Liniennetz in der Region Leuk war Gegenstand einer gemeinsamen Studie der Gemeinden im Bezirk und des Kantons, aus der 21 zusätzliche Kurspaare in der Region hervorgingen. Auf der Linie Gampel - Fafleralp werden zwei Kurse während des ganzen Jahres verlängert. Die Bedeutung der Anbindung von Buslinien an das Schienennetz zeigt sich mit dem Angebot von drei zusätzlichen Kurspaaren zwischen Aigle und Vionnaz sowie einem Kurs zwischen St-Maurice und Vérossaz von Montag bis Freitag. Zwei weitere Kurspaare auf der Strecke Sitten - Leytron - Martinach runden das Angebot an öffentlichem Verkehr für Pendler ab. Der Zugang zu bestimmten Touristenorten wurde ebenfalls verbessert, mit vier Kurspaaren unter der Woche und drei am Wochenende zwischen Sitten und Mayens-de-l'Ours sowie zehn weiteren Kurspaaren auf den Linien Siders - Crans-Montana und Siders - Crans. Darüber hinaus profitiert der Schienenverkehr zwischen der Schweiz und Italien von einem zusätzlichen Morgenzug zwischen Brig und Domodossola.

Die Erhöhung der Angebote auf bestehenden Linien ist eine der Herausforderungen des kantonalen Mobilitätskonzeptes 2040 (KMK 2040). Das kantonale Territorium ist dabei in Planungsregionen unterteilt, um alle möglichen Parameter und alle Verkehrsträger in die Überlegungen einzubeziehen. Die KMK 2040-Richtlinien sehen ein starkes und effizientes Schienennetz vor, das durch optimierte Buslinien ergänzt wird, die an die Bedürfnisse der Benutzer angepasst sind. Der Kanton Wallis ist durch seine Dienststelle für Mobilität für die Planung des öffentlichen Verkehrs und die Mitfinanzierung dieser Angebote auf seinem Territorium zusammen mit dem Bundesamt für Verkehr verantwortlich. Die für das Jahr 2021 gewährten Verbesserungen belaufen sich auf 1,8 Millionen Franken.

Der Fahrplan 2021 trat am Sonntag, 13. Dezember 2020 in Kraft. Er kann auf den üblichen Plattformen eingesehen werden.