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3. Rhonekorrektion - 22 Hektar Bauzonen gegen hundertjährliches Hochwasser geschützt

28/04/2020 | Kantonales Amt Rhonewasserbau

Die ersten Sicherungsarbeiten im Rahmen der 3. Rhonekorrektion in Massongex sind abgeschlossen. Damit sind 22 Hektaren Bauland gegen hundertjährliches Hochwasser geschützt. Auch die vorgezogenen Arbeiten im Abschnitt Les Ronquoz in Sitten sind vollendet, wodurch jetzt über 1000 Personen in diesem Wohn- und Industriegebiet vor Hochwasser sicher sind. Die Bauarbeiten bei Granges werden bis Ende Mai 2020 abgeschlossen sein.

Die Mitte November 2019 begonnenen Dammverstärkungen bei Massongex sind jetzt fertiggestellt worden. Damit können etwa 360 am Dammfuss wohnende Personen geschützt und potenzielle Schäden von rund 80 Millionen Franken vermieden werden. Dank der vorgenommenen Sicherung sind nun 22 Hektaren Bauland vor hundertjährlichem Hochwasser geschützt. Insgesamt wurden 44 Hektaren Land gesichert, davon über 20 Hektaren Landwirtschaftsflächen.

Die Sicherungsarbeiten bestanden darin, ab der Brücke der Kantonsstrass am linken Flussufer auf einer Länge von insgesamt 1,2 Kilometern eine 9,5 Meter Tiefe Stahlwand in den Damm einzulassen. Parallel dazu wurde auch der Kanal Les Iles auf einer Länge von fast 200 Metern aufgeweitet und neu gestaltet. Die Baukosten für diese Arbeiten belaufen sich auf insgesamt 4 Millionen Franken. Ihre volle Wirkung wird die Sicherung dieses Gebiets nach Bauvollendung der Prioritären Massnahme im Chablais erreichen, wo eine Aufweitung des Flusses am rechten Ufer zwischen Massongex und Vouvry vorgesehen ist.

Auch im Abschnitt Les Ronquoz in Sitten wurden die Sicherungsarbeiten vor kurzem abgeschlossen. Hier wurde am rechten Rhoneufer auf einer Länge von 800 Metern und für Baukosten um die 4 Millionen Franken eine Stahlwand von 15 Metern Tiefe in den Damm eingelassen, womit nun rund 1000 Personen im ufernahen Wohn- und Industriegebiet geschützt sind. Bis Ende Mai 2020 werden auch die gleichgearteten Sicherungsarbeiten in Granges für Baukosten von 5.5 Millionen Franken zu Ende geführt werden. Damit werden über 200 unmittelbar gefährdete Personen geschützt und potenzielle Schäden von rund 50 Millionen Franken vermieden.

Auf diese Weise arbeiten also das Departement für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt (DMRU) und dessen Kantonales Amt Rhonewasserbau (KAR3) weiter daran, die 3. Korrektion des Flusses gemäss dem von den Regierungen des Wallis und der Waadt genehmigten Generellen Projekt zu realisieren.