Medienkonferenzen

Schulbeginn 2019/ 2020 - Eine innovative Walliser Bildung

13/08/2019 | Dienststelle für Unterrichtswesen

In der Woche vom 19. August 2019 beginnt für die Walliser Schüler und Lernenden ein neues Schuljahr. Zwischen Weiterentwicklung der anerkannten Qualität des Unterrichtswesens und Anpassungen an Veränderungen bemüht sich das Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB), den Neuerungen und Herausforderungen, welche die Walliser Schule erwarten, Rechnung zu tragen. Projekte und Vorgehensweisen wurden entwickelt mit dem Ziel, die Schülerinnen/Schüler zu begleiten und den Lehrpersonen die nötigen Instrumente zu bieten, um unter guten Voraussetzungen zu arbeiten.

Die Walliser Schule steht für Qualität und ist jenen der besten Länder in den internationalen Vergleichsprüfungen (PISA) und der Überprüfung der Grundkompetenzen auf nationaler Ebene (ÜGK) ebenbürtig. Der Erfolg der Walliser Lernenden und Studierenden basiert auf einer soliden und ambitionierten obligatorischen Schule sowie auf Lehrpersonen, die stark in ihre Aufgabe eingebunden sind. Heute gut positioniert, bemüht sich die Walliser Schule, sich stetig zu verbessern.

Die von den Schulzentren selbst getragenen Projekte zeigen, dass die Walliser Schule in Bewegung ist: mehrere pädagogische Programme (Musik, Zweisprachigkeit, usw.) zeugen von dieser Dynamik. Im Übrigen werden kantonale Vorhaben wie der erste Tag der nachhaltigen Entwicklung in den Walliser Schulen vom 17. September 2019, Sexualaufklärung oder die Förderung von Sprachaustausch in allen Schulzentren des Kantons organisiert. In den Berufsfachschulen wird die Sensibilisierung für die nachhaltige Entwicklung in den Unterricht integriert. Die Berufsbildner können dank einer neuen, kürzlich lancierten Plattform online ihren eidgenössisch anerkannten Kursausweis erlangen.

Die Lehrmittel entwickeln sich ebenfalls ständig weiter und neue Unterlagen bereichern das Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen. Das jüngste kommt in Form von kurzen Videosequenzen daher, die pragmatische Lösungswege für berufliche Alltagsprobleme vorschlagen. Die Pädagogische Hochschule (PH) ihrerseits hat eine originelle Lösung für die Behebung von Schwierigkeiten wie beispielsweise den Mangel an Lehrpersonen im Oberwallis gefunden. Die Studierenden des fünften und sechsten Semesters werden dabei direkt in die Führung einer Klasse eingebunden.

Alle Mitarbeitenden und Lehrpersonen der Dienststelle für Unterrichtswesen verfügen nunmehr über eine digitale Identität. Mit diesem elektronischen Schlüssel können sie einfach und gesichert auf ihren digitalen Arbeitsplatz zugreifen. Mit diesem Pilotprojekt verfolgt die Walliser Schule die Entwicklung der Digitalisierung seiner administrativen und pädagogischen Arbeitsabläufe.

Eine weitere Neuigkeit in diesem Jahr ist die Überarbeitung der Kostenübernahme für Schulmaterial sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten zwischen Kanton, Gemeinde und Eltern. Diese neue Kostenverteilung gilt ab diesem Schulbeginn und ist eine Folge des Bundesgerichtsentscheids vom 7. Dezember 2017, welcher sich auf die Unentgeltlichkeit der obligatorischen Schulzeit bezieht.

Um qualitative Infrastrukturen garantieren zu können, wird das Bauprogramm für neue Gebäude und für die Renovierung bestehender Bauten im gleichen Rhythmus fortgesetzt. In organisatorischer Hinsicht sind die Handelsschulen ab diesem Schulbeginn der Dienststelle für Unterrichtswesen unterstellt. Die PH setzt ihre Arbeit für den Erhalt der Institutionellen Akkreditierung fristgerecht bis 2022 fort.

Die Anzahl Schüler stieg zu Beginn des neuen Schuljahrs auf allen Stufen der obligatorischen Schule und der allgemeinen Mittelschulen. Bei den Lernenden sind die Bestände unverändert geblieben.

Vertrauend auf ihre solide Basis entwickelt sich die Walliser Bildung weiter und passt sich der Entwicklung ihres Umfelds pragmatisch und gezielt an.

Bildlegende :

Marcel Blumenthal, Adjunkt des Chefs der Dienststelle für Unterrichtswesen – Jean-Philippe Lonfat, Chef der Dienststelle für Unterrichtswesen – Christophe Darbellay, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung – Claude Pottier, Chef der Dienststelle für Berufsbildung
 

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