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Westumfahrung Siders - Ein Projekt zum Nutzen einer ganzen Region

17/06/2019 | Dienststelle für Mobilität

Das Projekt für die Westumfahrung Siders, das am 21. Juni 2019 zur öffentlichen Auflage gelangt, wird die Stadt Siders vom Verkehr entlasten. Der Strassenverkehr an der Peripherie und im Stadtzentrum stellt ein gravierendes Problem dar, nicht nur für die betroffenen Strassenanwohner, sondern auch für die Pendler und Touristen in der ganzen Region.

Der Staat Wallis bringt das Projekt für die Westumfahrung von Siders zur öffentlichen Auflage, mit welchem, ergänzt durch die Verbindung Nord und die Strasse Signèse – Guillamo – Riondaz, das Stadtzentrum vom Transit- und Touristenverkehr befreit werden soll. Der gewählte Streckenverlauf zwischen Noës und Corin schliesst sich an die bereits in vergangenen Jahren realisierten Gestaltungsmassnahmen der Stadt Siders an.

Die Umfahrung ermöglicht eine Neugestaltung des westlichen Ortseingangs der Stadt, da der Verkehr auf der Route de Sion sowie in den Quartieren Bonne-Eau und Hôpital abnehmen wird. Ausserdem wird sie die Tourismusdestination Crans-Montana leichter erreichbar und den Pendlerverkehr flüssiger machen. Besondere Rücksicht wurde auf die natürliche und bebaute Landschaft genommen, indem man die Strecke teilweise unter Tage verlegen und nach Möglichkeit bestehende Infrastrukturen nutzen will.

Die Finanzierung dieses 80-Millionen-Franken-Projekts teilen die beteiligten Akteure unter sich auf. Sofern der Bund, wie vom Kanton erhofft, die Strasse bis 2025 zur Schweizerischen Hauptstrasse erheben wird, wird die Finanzierung zu 97 Prozent auf Bund und Kanton (Bund 90 Prozent, Kanton 7 Prozent) entfallen. Die verbleibenden 3 Prozent hätten dann die beteiligten Gemeinden beizusteuern, also Siders, Icogne, Crans-Montana und die künftige Gemeinde Noble Contrée (Venthône, Veyras, Miège). Bis wann das Projekt realisiert werden kann, hängt von der Dauer der durchzuführenden behördlichen Verfahren ab, deren erstes mit der nun erfolgten öffentlichen Auflage begonnen hat.

Das Projekt für die Westumfahrung Siders ist ein konkretes Beispiel dafür, wie der Staatsrat den öffentlichen Raum in Städten und Dörfern qualitativ verbessern will, wie er dies in seiner Vision im Mobilitätskonzept 2040 angekündigt hat.

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