Medienmitteilung

Besuch des französischen Botschafters in der Schweiz

25/09/2013 | Staatskanzlei
 

(IVS). - Der französische Botschafter in der Schweiz, S.E. Michel Duclos, wurde am Dienstag offiziell von der Walliser Regierung empfangen. Staatsratspräsident Maurice Tornay und Staatskanzler Philipp Spörri vertraten die Walliser Exekutive.

 

In seiner Begrüssungsrede zeigte sich der Präsident der Walliser Regierung überzeugt von der Wichtigkeit solcher freundschaftlichen Begegnungen, die dem gegenseitigen Verständnis dienen. Er hob Zusammenarbeitsprojekte zwischen der Schweiz und Hochsavoyen hervor, wie etwa die Verbindungsstrasse "Transchablesienne" zwischen Frankreich und der Schweiz.

 

Maurice Tornay wies auf die Gemeinsamkeiten zwischen dem Wallis und Frankreich hin, erwähnte aber auch ohne Umschweife die starken Differenzen im Zusammenhang mit dem Erbschaftssteuerabkommen. In seinen Augen stellt dieses Abkommen einen schwerwiegenden Eingriff in die Hoheit und Autonomie der Schweizer Kantone dar. Er hofft, dass die starken Bande zwischen der Schweiz und Frankreich eine Lösung ermöglichen. Auch der französische Botschafter sprach die schwierigen Dossiers an, wobei er auf die gemeinsame Erarbeitung des Abkommens hinwies.

 

Er komme sehr gerne ins Wallis betonte Botschafter Duclos. In der Schweiz seien die Entscheidungsträger nicht nur in der Hauptstadt anzutreffen. Eine Tatsache, die man auch in Frankreich zur Kenntnis nehme. Auch in Frankreich würden die Regionen an Bedeutung gewinnen, was allerdings mit einem grossen Mehraufwand verbunden sei.

 

Die Regierungsdelegation wurde begleitet von Grossratspräsidentin Marcelle Monnet-Terrettaz, Jean-Pierre Derivaz, Präsident des Kantonsgerichts, Jean-Pierre Gross, Generalstaatsanwalt, François Genoud, Präsident der Stadt Siders, Bernard Théler, Präsident der Burgergemeinde und Maria-Pia Tschopp-Bessero, Präfektin des Bezirks Siders.

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