Hochjagdbilanz 2017 - Jagdziele im ganzen Kanton erreicht

04.10.2017 | Medienmitteilung | Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere

Nach Ende der Hochjagd 2017 fällt die Bilanz der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) positiv aus. Die Ziele der Planvorgabe der Hochjagd wurden im ganzen Kanton erreicht. Die Organisation einer Nachjagd ist in diesem Jahr somit nicht erforderlich.

Das Erreichen der Ziele der Planvorgabe der Hochjagd 2017 ist unter anderem auf die durchwegs günstigen Wetterbedingungen, die beiden vorangegangenen milden Winter sowie auf den allgemein guten Zustand der Wildbestände zurückzuführen.

Die Zahl der geschossenen Hirsche beläuft sich auf 1898 (1600 im Jahr 2016), während die Planvorgabe auf 1800 lautete. Der weibliche Anteil liegt mit 1030 über der geplanten Zielsetzung von mindestens 900 Stück. Mit diesem weiblichen Anteil und einer regelmässigen Verteilung der Abschüsse in allen Hirschregionen ist eine Nachjagd in diesem Jahr nicht erforderlich. Die Wildhüter werden lokal noch Regulationsabschüsse tätigen, insbesondere im Bereich der selektiven Hegeabschüsse, und so die bereits erfolgte Regulation in diesen Gebieten noch optimieren.

Die Zahl der erlegten Gämsen beläuft sich auf 2834, was gegenüber 2016 einen Mehrabschuss von 234 Tieren darstellt. Im Unterwallis wurden 1636 und im Oberwallis 1198 Gämsen erlegt. Die Walliser Jäger hatten somit bereits im ersten Jahr keine grösseren Probleme, das neue Gämsjagdmodell in der Praxis umzusetzen. Die Feinanalyse der Resultate wird noch erfolgen und innerhalb der Gämskommission, die die Entwicklung der Gämsbestände genau verfolgt, besprochen.

Die Jäger erlegten 467 Rehgeissen, 55 weniger als im Vorjahr. Wie bereits im letzten Jahr liegt diese Anzahl aber klar oberhalb jener, welche bis zur Freigabe zum Abschuss einer zweiten Rehgeiss (Änderung des Fünfjahresbeschlusses) im Jahr 2016 erreicht wurde. Die so erzielten Abschüsse verbessern das Geschlechterverhältnis, verringern Wildschäden und vermindern die Zahl des Fallwildes. Die definitive Beurteilung der Jagdstrecke lässt sich jedoch erst nach Abschluss der Rehbockjagd vornehmen, welche bis zum 21. Oktober 2017 dauert und jeweils am Dienstag und Samstag ausgeübt wird.

Beim Schwarzwild wurden auf der Hochjagd 30 Stück, davon lediglich zwei im Oberwallis, erlegt. Die Regulation wird während der Niederjagd und anschliessend im Rahmen einer jährlichen Spezialjagd (Patent S) weitergeführt.

Die Dienststelle ist mit dem Jagdverlauf zufrieden. Die Resultate beweisen die Effizienz der Hochjagd für eine angepasste Regulation, welche den Besonderheiten unserer Wildarten und den speziellen Gegebenheiten in den Regionen Rechnung trägt.

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